STRABAG Preisabsprache: Wieviel wurde zu viel bezahlt?
Nach Rekord-Strafe für STRABAG: Wie viel wurde wegen verbotener Preisabsprachen in Salzburg zu viel bezahlt?
„Zu viel bezahltes Steuergeld muss zurückgeholt werden!“, fordert der GRÜNE Landtagsabgeordnete Simon Heilig-Hofbauer, nachdem die STRABAG gestern wegen illegaler Preisabsprachen in einem Kartellverfahren zur Rekordstrafe von 146 Millionen Euro verurteilt wurde. Laut Angaben der Bundeswettbewerbsbehörde mussten auch Länder und Gemeinden in den letzten Jahren überhöhte Preise zahlen. „Wie viel wurde wegen verbotener Preisabsprachen in Salzburg zu viel bezahlt?“, wollen die GRÜNEN daher nun wissen. „Neben der Rekordstrafe gilt es jetzt auch entsprechende Rückforderungen für überhöhte Preise bei öffentlichen Bauprojekten in die Wege zu leiten“, so Heilig-Hofbauer. Er fordert die Landesregierung daher auf, offenzulegen, für welche Projekte die STRABAG im betroffenen Zeitraum beauftragt wurde. „Wir wollen Klarheit, wie stark Salzburg von diesem Baukosten-Skandal betroffen ist“, so der GRÜN-Abgeordnete abschließend.
Rückfragen:
LAbg. Simon HEILIG-HOFBAUER, BA MBA
Stv. Klubobmann
Die Grünen Salzburg
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