Ist das SixSenses Projekt am Pass Thurn endgültig gestorben?
Nach Roundshield-Ausstieg: Ist das Six Senses Projekt am Pass Thurn endgültig gestorben?
Wie in der gestrigen „Am Schauplatz“-Sendung des ORF bekannt wurde, ist beim Six Senses Projekt am Pass Thurn nun auch der Investor „Roundshield“ ausgestiegen. Dieser sollte das Projekt mit 120 Millionen Euro eigentlich „retten“. „Die Fertigstellung des Projekts wird damit immer unwahrscheinlicher“, so der GRÜNE Raumordnungssprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer. Der Geschäftsführer der Projektgesellschaft sprach im ORF-Interview sogar von einem drohenden „Totalschaden“.
Ist die Baubewilligung bereits abgelaufen?
Wie eine Landtagsanfrage der GRÜNEN bereits Ende 2024 ergab, wurde die Baubewilligung seitens der Bezirkshauptmannschaft bis zum 9. September 2025 verlängert. „Es stellt sich daher die Frage, ob überhaupt noch eine gültige Baubewilligung vorliegt oder ob sogar ein Beseitigungsauftrag wegen des jahrelangen Baustopps droht“, so Heilig-Hofbauer, der eine entsprechende Anfrage an die Landesregierung ankündigt. „Damit stünde das endgültige Aus für das Chalet-Geisterdorf am Pass Thurn im Raum. Bei diesem gescheiterten Projekt wurde auf Kosten der Natur spekuliert und eine der schlimmsten Bodensünden des ganzen Landes begangen.“
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Für Rückfragen:
Simon Heilig-Hofbauer
Landtagsabgeordneter
+43-650-4404111