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16.01.2026 Presseaussendung

Pflegebonus bleibt offene Wunde

"Es braucht auch beim Pflegebonus eine Kehrtwende."
Kimbie Humer-Vogl

SALK-Einigung sichert Versorgung – Pflegebonus bleibt offene Wunde

Das Land Salzburg und der SALK-Betriebsrat haben sich auf ein Struktur- und Gehaltspaket geeinigt, das über drei Jahre gestaffelt ist und insgesamt zehn Millionen Euro umfasst. Heuer steigen die Journaldienstpauschalen, 2027 folgt ein Karrieremodell für Ärzt:innen und 2028 sollen Journaldienste für das gesamte SALK-Personal attraktiver werden. Die Kündigung der Betriebsvereinbarung ist damit vom Tisch. „Unsere Landtagsanfrage hat öffentlich gemacht, dass mit dem Ende der Betriebsvereinbarung die medizinische Versorgung auf dem Spiel stand. Es wären bei einer Aufkündigung zusätzlich 116 Pflegepersonen und 80 Ärzt:innen nötig geworden. Die gibt es in Salzburg aber schlicht nicht. Deswegen ist es gut, dass die Landesregierung hier nun eine Kehrtwende hingelegt hat. So ist die Versorgung der Salzburger:innen gesichert“, so die GRÜNE Pflegesprecherin Kimbie Humer-Vogl.

Offen bleibt jedoch der Pflegebonus, der nach wie vor Mitte 2026 gestrichen werden soll. „Es kann nicht sein, dass wir als einziges Bundesland den Pflegebonus streichen. Damit werden wir den Pflegemangel sicher nicht lösen. Salzburg braucht jetzt ein klares Bekenntnis zum Pflegebonus“, betont Humer-Vogl abschließend.

Für Rückfragen:
Moritz Engel
Pressesprecher
+43-680-1551562