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25.03.2026 Presseaussendung

Seniorenwohnheim Morzg: Bewohner:innen ins Zentrum stellen!

"Sinnvolle Nachnutzung auf Schiene bringen."
Kimbie Humer-Vogl

Mit klarer Kritik reagiert Kimbie Humer-Vogl, Pflegesprecherin der Salzburger GRÜNEN, auf die angekündigte Schließung des Seniorenwohnhauses des Roten Kreuzes in Morzg, von der 31 Bewohner:innen betroffen sind. Für sie sind Übersiedlungen nach Hallwang oder in städtische Heime vorgesehen. „Die Bewohner:innen und ihre Angehörigen haben aus der Zeitung erfahren, dass ihr Heim geschlossen werden soll. Das ist alles andere als ein wertschätzender Umgang. Gerade ältere Menschen und ihre Familien brauchen in so einer Situation Sicherheit und Klarheit.

Die GRÜNEN erwarten nun ein gemeinsames Vorgehen von Land, Stadt und Rotem Kreuz, um rasch die beste Lösung für die Betroffenen zu finden. „Für viele Bewohner:innen ist eine Übersiedlung von der Stadt Salzburg nach Hallwang keine echte Alternative. Deshalb braucht es jetzt eine Lösung, die die Bewohner:innen ins Zentrum stellt“, so Humer-Vogl. Das heißt, gemeinsam mit den Bewohner:innen zu erarbeiten, wie sie in Zukunft leben wollen.

Zugleich müsse rasch über die Nachnutzung des Standorts gesprochen werden. „Wir dürfen hier kein zweites Bolaring erleben, wo jahrelang Stillstand herrschte“, so Humer-Vogl und schlägt vor, das Haus für Überleitungspflege zu nutzen. Sie fordert die Verantwortlichen auf, Gespräche mit den Barmherzigen Brüdern zu führen, um eine sinnvolle soziale Nachnutzung auf Schiene zu bringen.