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Inklusion

Rollstuhlmarkierung auf Asphalt

Wir wollen eine inklusive Gesellschaft, die niemanden ausgrenzt.

Wir wollen

  • Volle Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft​
  • Barrierefreiheit in allen Lebenslagen
  • Selbstbestimmung und Wahlfreiheit
  • Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Wir fordern

  • Gleichberechtigten Bildungszugang für Kinder und Erwachsene mit Behinderung
  • Mehr Sonderkindergarten- und Sonderpädagog*innen in Salzburg. In der Kinderbetreuung wie auch in der Schule gibt es nach wie vor viel zu wenig integrative Plätze.
  • Die Umsetzung eines Rechtsanspruches auf persönliche Assistenz in allen Lebenslagen

Was wir bisher erreicht haben

  • Teilhabe-Gesetz beschlossen: kein Zugriff auf das Vermögen von Menschen mit Behinderungen
  • Ausbau des Projektes „persönliche Assistenz“
  • Ausbau von differenzierten Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen und/oder psychischer Erkrankung

Das kannst du tun

  • Vermeide diskriminierende Sprache, begegne Menschen mit Behinderungen auf Augenhöhe.
  • Beziehe Menschen mit Behinderungen vollständig ein.
  • Weg mit Barrieren – melde Hindernisse, wenn sie dir auffallen.
  • Du bist Unternehmer*in? Erkenne und nutze die Chancen durch die Mitarbeit von Menschen mit Behinderungen.

Rollstuhl in Großaufnahme

AUF DEM WEG ZU EINER INKLUSIVEN GESELLSCHAFT

Zu viele Barrieren verhindern noch, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am Leben teilnehmen. Es gibt zu wenige Wohnungen, Geschäfte, Ärzt*innenpraxen, Freizeitstätten und Verkehrsmittel, in denen Menschen mit einem Rollstuhl oder anderen Hilfsmitteln gut zurechtkommen. Viele Websites sind für blinde und gehörlose Menschen nicht zu nutzen. Bei gleicher Qualifikation werden behinderte Menschen von Arbeitgeber*innen seltener eingestellt als Nicht-Behinderte.

 

Seit die GRÜNEN Teil der Salzburger Landesregierung sind, hat das Land eine Trendwende in der Behindertenpolitik eingeleitet: Wir wollen, dass alle Menschen – egal ob mit oder ohne Behinderungen – mitten in der Gesellschaft leben können. Uns ist bewusst: Um das zu erreichen, müssen noch viele Barrieren abgebaut werden – im Alltag, im Berufsleben, beim Wohnen ebenso wie in den Köpfen der Menschen.

Selbstbestimmt wohnen

Selbstbestimmt wohnen. Als eine der ersten sozialpolitischen Maßnahmen unter GRÜNER Regierungsbeteiligung wurde der geplante Neubau der damaligen Großeinrichtung »Schernberg« gestoppt und gegen teils heftige Widerstände eine völlige Neuplanung gestartet.

Salzburgs größtes »Heim« für Menschen mit Behinderungen wurde abgelöst von mehreren kleineren Einrichtungen samt innovativem Konzept. »Schernberg « steht damit für mehr als eine moderne Betreuungseinrichtung, die es Menschen mit Behinderungen ermöglicht, selbstbestimmter zu leben und besser an der Gesellschaft teilnehmen zu können. »Schernberg« steht für den Mut, Neues zu wagen und Besseres zu erreichen.

Menschen haben unterschiedliche Lebensentwürfe und Bedürfnisse, das erfordert unterschiedliche Wohn- und Betreuungsangebote. Um Selbstbestimmtheit, Individualität und Normalität zu ermöglichen, haben wir über 100 neue Wohn- und Betreuungsplätze für Menschen mit Behinderungen geschaffen. Ob eigenständige Wohnung mit Betreuungsstützpunkt oder mobile Begleitung – ein vielfältiges Angebot ermöglicht Betreuung nach individuellem Bedarf.

Selbstbestimmt leben und arbeiten

Das neue Pilotprojekt »Persönliche Assistenz« ermöglicht seit Mitte 2017, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten, psychischen Erkrankungen und körperlichen Behinderungen eigenständiger leben können. Sie können ein Leben in ihrem gewohnten Umfeld führen und auf alle notwendigen Unterstützungen nach persönlichem Bedarf zugreifen. In den kommenden Jahren wollen wir diese erreichten Verbesserungen nachhaltig absichern und noch weiter ausbauen. Die Persönliche Assistenz soll in den Regelbetrieb überführt  werden.

In Zukunft wollen wir in Salzburg alle Werkstätten zu »echten« Arbeitsverhältnissen umgestalten, derzeit erhalten die Menschen, die dort arbeiten, nur Taschengeld.  Wir wollen außerdem bei allen Trägern noch stärker die Trennung von Arbeits- und Wohnbereichen für Menschen mit Behinderungen forcieren.

Leben ohne Barrieren

Menschen mit Kinderwagen, Rollator, Rollstuhl, Krücken, Menschen mit Hör- oder Sehbehinderungen, Kinder und Jugendliche oder Menschen mit Lernschwierigkeiten stoßen in ihrem Lebensalltag oft an Grenzen. Mit der Initiative zur Barrierefreiheit sorgen wir dafür, dass in Salzburgs Museen die Angebote an barrierefreier Kulturvermittlung ausgebaut werden. Wir GRÜNEN kämpfen in allen gesellschaftlichen Bereichen für mehr Barrierefreiheit. Damit niemand ausgeschlossen wird und die Lebensqualität für alle verbessert wird. Barrierefreiheit ist eine Notwendigkeit für Menschen mit Behinderungen und ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft.

Die bestmögliche Unterstützung für psychisch kranke Menschen.

Die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen wurde vor der zurückliegenden Regierungsperiode von der Plattform Psychiatrie zu Recht als »unbefriedigend« kritisiert. Die entscheidenden Stakeholder haben sich daraufhin zur »Plattform Psychiatrie« zusammengeschlossen und in einer Petition konkrete Forderungen an die Landesregierung gerichtet. Unter GRÜNER Ressortverantwortung konnten diese Forderungen in enger Kooperation mit der Plattform weitestgehend umgesetzt werden.

Wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen nicht länger als Kranke zweiter Klasse behandelt werden. Lange Wartezeiten, fehlende Reha-Maßnahmen und unzureichende Kostenübernahme – insbesondere bei Psychotherapie – müssen schleunigst der Vergangenheit angehören. Unter GRÜNER Ressortführung wurden zahlreiche neue Wohn- sowie Arbeits- und  Beschäftigungsplätze für Menschen mit psychischen Erkrankungen in allen Bezirken geschaffen. Dieser notwendige Ausbau soll fortgesetzt werden.

Wenn psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen nicht rechtzeitig behandelt werden, besteht die Gefahr, dass sie chronisch werden. Mit dem neuen psychosozialen Versorgungszentrum für Kinder und Jugendliche in der Stadt Salzburg und der langfristigen Absicherung der Kinderseelenhilfe in den südlichen Bezirken konnten wir gemeinsam mit der Sozialversicherung eine Lücke im System schließen.

Mit diesen neuen Angeboten ist ein Meilenstein zur Verbesserung der psychosozialen Betreuung der Salzburger Kinder gelungen. Weiter ausgebaut wurde das Therapieangebot für Kinder mit Autismus-pektrum-Störung. Mit dem längst überfälligen Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie konnte unter GRÜNER Regierungsbeteiligung begonnen werden.

Die nachhaltige Absicherung und der flächendeckende Voll-Ausbau dieser Verbesserungen sind unser Ziel für eine kommende Regierungsperiode. Insbesondere das Modell der integrierten Versorgung soll flächendeckend in allen Bezirken genutzt werden können.

Kon­takt

Kimbie Humer-Vogl
Kimbie Humer-Vogl

Klubobfrau, Landtagsabgeordnete, Stadträtin Hallein

[email protected]
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