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11.12.2020 Presseaussendung

5 IDEEN FÜR NACHHALTIGERE WEIHNACHTEN

Drei Weihnachtspäckchen. Mit Backpapier eingepackt, verziert mit grünen Zweigen und Sternen

Das Weihnachtsfest steht vor der Tür. In all dem vorweihnachtlichen Trubel kann es leicht passieren, dass der nachhaltige Gedanke nicht im Vordergrund steht. Wir zeigen euch wie nachhaltigere Weihnachten mit 5 einfachen Tipps gelingen können.

Der Christbaum, der weiterlebt​​​​

Die meisten Bäume, die bei Baumverkäufen angeboten werden, stammen von Plantagen aus Skandinavien, Osteuropa oder Irland und haben einen langen und CO2-intensiven, Transportweg hinter sich. Ein weiterer Grund, sich nach Alternativen umzusehen ist, dass bei der Aufzucht der Bäume oftmals Gifte und Dünger eingesetzt werden, die Böden und Grundwasser, Flüsse und Seen belasten. Warum nicht für einen Nadelbaum aus der Region entscheiden? Christbäume können auch im Topf gekauft und sogar gemietet werden und dann nach Weihnachten in der Natur wieder weiterleben. Manche Händler liefern den Baum sogar kostenlos nach Hause, holen ihn nach Weihnachten ab und pflanzen ihn wieder ein (zum Beispiel mit http://www.greentree.at/​).

Fair und nachhaltig dekorieren

Nachhaltige Weihnachtsdekoration ist gar nicht so schwer zu finden, wie es sich vielleicht anhört. Auch beim Baumschmuck lässt sich die Umwelt schonen. Müll spart, wer auf Plastikschmuck wie Lametta, Kugeln oder Plastiksterne verzichtet. Wie wäre es stattdessen mit natürlichem, eher klassischem Baumschmuck wie Zapfen von Fichten, Lärchen oder Kiefern, Figuren aus Wachs, leuchtend roten Hagebutten, Strohsternen und bunten (Baum)Wollbändern.

Strom und Energie sparen

Wusstest du, dass ein Rentierschlitten mit zwei zehn Meter langen Lichterketten mit Glühbirnen in der Adventzeit ungefähr so viel Strom wie ein sparsamer Kühlschrank im ganzen Jahr verbraucht?

Wir können unser Zuhause und den Weihnachtsbaum auch nachhaltig und energiesparend schmücken. Weihnachtsbeleuchtung mit LED-Lämpchen hat den geringsten Energieverbrauch. Am besten auch eine Zeitschaltuhr verwenden. Noch effizienter sind Lampen, die gar nicht brennen – am besten ist es also, auf elektrische Weihnachtsbeleuchtung zu verzichten! Eine schöne Kerze in einer Laterne strahlt mehr Weihnachtsruhe aus. Probieren Sie es heuer einmal aus!

Umweltfreundlich verpacken

An Heiligabend sitzen viele zwischen Bergen von Geschenkpapier und bunten Plastikschleifen. Dabei gibt es umweltfreundliche Alternativen: Packpapier sieht gut aus und lässt sich persönlich beschriften. Als Papierersatz eignen sich auch schöne Stoffe. Eine weitere tolle Idee sind die sogenannten „Furoshiki“-Tücher, die traditionell in Japan als Verpackung verwendet werden. Selbstverständlich kann jede Art von Stoff (am besten BIO-Baumwolle) verwendet werden.

​Nachhaltig und verantwortungsvoll aus der Region schenken​​​

Nachhaltigkeit und Regionalität nehmen für immer mehr Menschen einen wichtigen Stellenwert in ihrem Leben ein. Ein Geschenk, das vom anderen Ende der Erde eingeflogen werden muss, verursacht einen ordentlichen CO2-Ausstoß. Deshalb besser Dinge verschenken, die vor Ort hergestellt werden und damit den regionalen Handel unterstützen. Wie wäre es mit einem Buch aus der örtlichen Buchhandlung oder einen Gutschein für den sympathischen Italiener um’s Eck? Eine schöne Alternative ist es auch, einfach Zeit zu schenken. Oft bekommen wir Geschenke, die wir eigentlich gar nicht wollen oder die uns nicht gefallen. Die meisten von uns sammeln daher über die Jahre Unmengen von Dingen an, die wir uns selbst nie gekauft hätten. Du kannst deine Zeit-Geschenke einfach in Form von Gutscheinen verschenken. Oder du schreibst deine geschenkte Zeit auf einen kleinen Zettel und steckst ihn in ein Fläschchen wie bei einer Flaschenpost.