7 LESETIPPS ZUM WELTTAG DES BUCHES
Am 23. April ist es wieder soweit – es ist Weltbuchtag! Lesen ist etwas wunderbares und das Buch eines der ältesten Medien der Welt. Deshalb haben wir für euch wieder ein paar Leseempfehlungen zusammengestellt.
MONIKA HELFER: VATI
Vati war Ö1 Buch des Monats März. Monika Helfer, die 1947 in Au im Bregenzerwald geboren wurde, beschäftigt sich darin mit ihrer eigenen Vergangenheit, die stellvertretend für viele anderer ihrer Generation steht. Sie wirft darin auch grundlegende Fragen auf: Was wissen wir überhaupt über die Menschen, die uns aufwachsen sehen und was können wir aus den Fehlern der vorangehenden Generationen lernen?
ALENA SCHRÖDER: JUNGE FRAU, AM FENSTER STEHEND, ABENDLICHT, BLAUES KLEID
An Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Nicht nur um eine vier Generationen umfassende Familiengeschichte und um einen wichtigen Brief geht es in Alena Schröders Debütroman, sondern auch um die Geschichte Deutschlands.
JULIA PHILLIPS: DAS VERSCHWINDEN DER ERDE
Maja Lunde führt uns zurück in jene Märztage, als die ganze Welt stehen blieb. Tage, die uns erschüttert haben und noch immer erschüttern. Tage, die tiefe Risse hinterlassen haben in dem Glauben an unsere Unverletzbarkeit. Die Autorin schreibt darüber, was im Leben wirklich wichtig ist: Nämlich die kleinen Dinge im menschlichen Miteinander.
COLSON WHITEHEAD: UNDERGROUND RAILROAD
Rassismus geht uns alle an – nicht erst seit den Protesten in den USA im Zusammenhang mit dem Mord an George Floyd. Pulitzer-Preisträger Whitehead berichtet in diesem Buch von der fiktiven Flucht der beiden Sklaven Cora und Caesar, die sich über eine Untergrund-Eisenbahn auf den Weg von Georgia in die nördlichen, sklavenfreien US-Bundesstaaten machen.
RICHARD DAVID PRECHT: VON DER PFLICHT: EINE BETRACHTUNG
Die COVID-Pandemie ist für Richard David Precht ein Anlass, darüber nachzudenken, was eigentlich die Pflicht des Fürsorge- und Vorsorgestaates gegenüber seinen Bürgern ist und was die Pflicht seiner Bürger. Was schulden wir dem Staat und was sind die Rechte der Anderen auf uns? Lesenswert und derzeit in aller Munde!
UMBERTO ECO: DIE KUNST DES BÜCHERLIEBENS
Leidenschaftliche Leser möchten Bücher nicht nur lesen, sondern auch besitzen. Für sie hat Eco ›Die Kunst des Bücherliebens‹ geschrieben. Eco zeigt, dass mit Büchern, die die Geistesgeschichte seit Jahrhunderten prägen, eine ganze Kultur auf dem Spiel steht. Voller Esprit erzählt er vom Bücherlesen, Büchersammeln, Bücherbesitzen und Bücherlieben.
SABINE BOHLMANN: UND PLÖTZLICH WAR FRAU HONIG DA
Zauberhaft und magisch – so ist sie, die Frau Honig. Wo das Kindermädchen auftaucht, dauert es nicht lange, bis etwas Ungewöhnliches passiert. Auch die Kinder der Familie Sommerfeld staunen nicht schlecht, als von einer Sekunde auf die andere der Kühlschrank mit den feinsten Köstlichkeiten gefüllt ist oder alle bösen Worte schwuppdiwupps in einer Schublade verschwinden. Doch den größten Spaß haben sie abends, wenn sie auf einem fliegenden Teppich ins Bett gebracht werden.