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16.06.2016 Presseaussendung

ACHTUNG MIKROPLASTIK!

Zahnpasta, Duschgel, Peeling oder Lippenstifte – In vielen Produkten steckt hochproblematisches Mikroplastik. „Weg damit“, meint der GRÜNE Umweltsprecher LAbg. Rupert Fuchs.

Langsam beginnt es sich herumzusprechen: Plastik ist ein Problem. Und winziges Mikroplastik ein fast noch größeres. Dabei handelt es sich um zum Teil mikroskopisch kleine Plastikteilchen, die zum Beispiel als Schleif-, Binde- oder Füllmittel in Kosmetika enthalten sind und auf diese Weise unbemerkt mit dem Abwasser in die Umwelt gelangen, wo sie unabsehbare Schäden anrichten. Letztlich landet der problematische Plastikmüll übers Wasser in Pflanzen und Tieren, steckt in unserer Nahrung und in unserem Körper. „Dieser Entwicklung müssen wir gegensteuern“, meint LAbg. Rupert Fuchs, der dazu im Landtag aktiv geworden ist.

 

Unter anderem macht sich der GRÜNE Umweltsprecher dafür stark, dass Salzburgs Fließgewässer auf Mikroplastik hin untersucht werden. Übergroße Vorsicht? Mitnichten: „Experten gehen davon aus, dass pro Tag 25 bis 145 Kilogramm Kunststoff in die Donau eingebracht werden, das sind durchschnittlich 40 Tonnen pro Jahr. Ich finde, wir sollten uns die Situation in Salzburg ansehen“, sagt Fuchs. Sollte sich herausstellen, dass Salzburgs Flüsse relevante Mengen an Mikroplastik enthalten, müssten die Kläranlagen mit entsprechenden Filtern nachgerüstet werden.

 

Mit den winzigen Plastikteilchen ist jedenfalls nicht zu spaßen. Plastik wirkt in der Umwelt wie ein „Magnet“ für Schadstoffe, die Schadstoffkonzentration in Mikroplastikteilchen ist oft hundertmal höher als in dem Wasser, in dem das Plastikteilchen schwimmt. Wo immer möglich, sollte man deshalb Produkte, die Mikroplastik enthalten, meiden. „Das ist nicht ganz einfach“, weiß auch Fuchs. Sein Tipp: „Mittlerweile gibt es von vielen Naturschutzorganisationen Ratgeber und Listen mit empfehlenswerten oder zu meidenden Produkten. Wer sich informiert, findet Alternativen.“

 

In fünf Schritten zu einer plastikfreien Umwelt

 

LAbg. Rupert Fuchs empfiehlt, Produkte mit Mikroplastik wo möglich zu meiden.

 

Porträtfoto Rupert Fuchs Gemeindevertreter St. Johann im Pongau
Rupert Fuchs

Stadtrat, Sprecher der Grünen St. Johann

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