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03.07.2013 Presseaussendung

ALPINE: GRÜNE FÜR NACHHALTIGE INVESTITIONEN!

Wegen der Alpine-Pleite nun „auf Teufel komm raus“ möglichst viele neue Bauprojekte zu initiieren, hält LAbg. Cyriak Schwaighofer für den falschen Weg

Wegen der Alpine-Pleite nun „auf Teufel komm raus“ möglichst viele neue Bauprojekte zu initiieren, hält LAbg. Cyriak Schwaighofer, Klubchef der GRÜNEN im Landtag, für den falschen Weg. „Damit würden wir nur die Überkapazitäten der Baubranche weiterschleppen und müssten in der Zukunft mit weiteren Pleiten rechnen.“ Die Politik sei vielmehr gefragt, Alternativen zu den wirtschaftspolitischen Fehlentwicklung aufzuzeigen. „Würden wir die Nachhaltigkeit und das Gemeinwohl zum Prüfparameter unserer Ausgaben machen, kämen ganz andere Projekte heraus“, ist Schwaighofer überzeugt.

 

Zu groß gebaute Stadien in Polen, überdimensionierte Autobahnen sowie die Immobilienblase in Spanien – Beispiele wie diese zeigen für den GRÜNEN-Chef deutlich die Ursache der in vielen Ländern bestehenden Probleme auf. „Man hat europaweit Millionen und Milliarden in heillos überdimensionierte Infrastrukturprojekte gesteckt, da wurden EU-Gelder sinnlos verbrannt.“

 

Schwaighofer ist überzeugt: Diese fatale Entwicklung lässt sich nicht aufhalten, indem nun andere globale Player die Alpine-Projekte übernehmen und die Politik fortfährt, Unmengen an öffentlichen Geldern in überdimensionierte Infrastruktur pumpt. „Weiter wie bisher – bloß mit einem Player weniger – das ist nicht die Lösung“.

 

Für den GRÜNEN-Sprecher ist es höchst an der Zeit, sich in der Wirtschaftspolitik vom Wachstumsparadigma, vom Zwang „nach immer mehr und immer größer“ zu verabschieden und bei Investitionen endlich die Nachhaltigkeit ins Zentrum der Überlegungen zu rücken. „Wo wir als Land Salzburg öffentliche Gelder einsetzen, sollten wir uns künftig genau anschauen, ob die damit finanzierte Investition nachhaltig, gemeinwohlfördernd und generationentauglich ist.“​