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08.07.2015 Presseaussendung

GESUNDHEITSREFORM-PSYCHISCHE GESUNDHEIT MEHR BERÜCKSICHTIGEN

Statue: Mann stützt seinen Kopf auf

"In diesem Bereich herrscht Aufholbedarf."

„Dass die Landesregierung die regionale Gesundheitsversorgung langfristig absichern will, ist sehr zu begrüßen“, betont die GRÜNE Gesundheitssprecherin LAbg. Kimbie Humer-Vogl im Zuge der Aktuellen Stunde am Mittwoch im Landtag. Gleichzeitig fordert sie, dass in Zukunft die psychische Gesundheit stärker in den Fokus der Gesundheitsreformen gerückt werden müsse. „In diesem Bereich herrscht Aufholbedarf“, so Humer-Vogl.

Auf Prävention, Solidarität und Selbstbestimmung setzen!

Gerade die Gesundheitsversorgung psychisch erkrankter Menschen habe in diesem Land über viele Jahre ein stiefmütterliches Dasein geführt. „Wir können es uns nicht aussuchen, ob wir uns den Arm brechen oder psychisch erkranken. Was wir aber tun können, ist zu versuchen, dass psychische Erkrankungen gar nicht erst manifest werden“, betont die GRÜNE Gesundheitssprecherin.

Einige Verbesserungen seien bereits auf den Weg gebracht, freut sich Humer-Vogl. Als Beispiele nennt Humer-Vogl das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz, den geplanten Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie das Psychosoziale Versorgungs- und Beratungszentrum, das 2016 eröffnet werden soll. Weitere Verbesserungen müssten folgen.

Trotz Prävention können wir nicht alle Erkrankungen verhindern, sagt sie. „Was dann gefragt ist, ist Solidarität. Es darf keine Ressourcen- und Prioritätenfrage sein, Menschen mit psychischer Erkrankung die bestmögliche Behandlung zuteilwerden zu lassen“.

Kimbie Humer-Vogl

Landtagsabgeordnete, Gemeindevertreterin Hallein

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