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29.09.2026 Presseaussendung

Aktuelle Stunde: Hitzesommer - GRÜNE fordern Schutzmaßnahmen

Thermometer vor Sonne
"Hitzetote, Dürreschäden in Milliardenhöhe und unerträgliche Hitze in Wohnungen sollten die Politik wachrütteln."
Martina Berthold

„Wer diesen Sommer in Salzburg unterwegs war, hat gesehen, wie stark Hitze, Dürre und Wassermangel die Menschen belasten. Wohnungen, Seniorenwohnhäuser und Schulen waren überhitzt, Felder vertrocknet und das Arbeiten im Freien wurde zur Höchstanstrengung. Aber die Landesregierung lässt das anscheinend völlig kalt“, fasst die GRÜNE Klubobfrau Martina Berthold den Hitzesommer zusammen. Auf GRÜNEN Vorschlag hin wird deswegen morgen, Mittwoch in der Aktuellen Stunde genau darüber im Salzburger Landtag diskutiert. Für die GRÜNEN ist klar, dass der Hitzesommer 2026 nicht folgenlos bleiben darf.

Denn die Zahlen seien alarmierend: Österreichweit verursachte die Dürre Schäden von rund einer Milliarde Euro in der Landwirtschaft. In Salzburg wurden die Dürreschäden auf rund 48 Millionen Euro geschätzt. In der Stadt Salzburg wurden im Sommer 37 Hitzetage registriert, das sind drei- bis viermal so viele wie in einem durchschnittlichen Sommer. Österreichweit starben alleine im Juni und Juli 646 Menschen an den Belastungen durch die mit Hitze. „Hitzetote, landwirtschaftliche Dürreschäden in Milliardenhöhe und unerträgliche Hitze in Wohnungen sollten die Politik wachrütteln. Doch die Landesregierung lassen die Hitzebelastungen kalt, anstatt die Menschen in Salzburg rasch vor der Klimakrise zu schützen“, kritisiert Berthold.  Ein lebenswertes Salzburg brauche verbindliche Vorsorge: einen wirksamen Hitzeschutz für Pflegeheime, Schulen, Kindergärten und Wohnungen; mehr Bäume, Schatten und kühle öffentliche Räume; vorausschauendes Wassermanagement und konsequenten Bodenschutz.