NUR SCHWACHE KONJUNKTURIMPULSE DURCH STEUERREFORM!
Niedrige Einkommen werden zu wenig entlastet
„Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen geben weiterhin Anlass zur Besorgnis. Die Konjunkturimpulse der angekündigten Steuerreform und des Wohnbauprogramms kommen sehr spät und sind viel zu gering um das Wirtschaftswachstum nachhaltig zu beleben und den Arbeitsmarkt zu entspannen. Das zeigen jetzt auch aktuelle Berechnungen des Wirtschaftsforschungsinstituts. Die Steuerreform bleibt somit deutlich hinter den Erwartungen und Möglichkeiten zurück,“ meint Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen.
„Durch die Steuerreform werden Menschen mit niedrigen Einkommen weniger entlastet als Menschen mit mittleren und hohe Einkommen. Dadurch wird die Steigerung der Kaufkraft für die Ankurbelung der Nachfrage nur gering ausfallen. Zuwächse bei mittleren und höheren Einkommen fließen zum großen Teil in die Sparquote und nicht in den Konsum. Das Geld am Sparbuch bringt dem Arbeitsmarkt nichts,“ so Schatz.