KRISE DEN ARBEITSLOSEN ZUZUSCHIEBEN IST ZYNISCH!
GRÜNE werden gegen ÖVP-Vorschläge zur Tageshöchstarbeitszeit ankämpfen
„Schärfere Zumutbarkeitsbestimmungen ändern nichts an der Arbeitsmarktkrise. Eine gegenteilige Annahme ist absurd. Statt Arbeitssuchende zu schikanieren, soll Bundesminister Reinhold Mitterlehner besser seine jüngste Klimaschutzpolitik ändern. Mit dieser verhindert er nämlich tausende Jobs in einem Zukunftssektor“ meint Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der GRÜNEN.
„Es ist schlicht arrogant, was Mitterlehner den Menschen vorschreiben will. Die ÖVP will Tageshöchstarbeitszeiten von zwölf Stunden, die Fahrzeiten zur Arbeit von z.B. drei Stunden – das wären 15 Stunden Abwesenheit von zu Hause pro Tag. Dagegen werden wir GRÜNE ankämpfen“, kündigt Schatz an.
Die von AMS-Chef Kopf vorgeschlagene Mindestarbeitszeit von 20 Stunden trotz Kinderbetreuungspflichten ist für Schatz nur in Kombination mit einem Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Kinderbetreuungsplatz denkbar.