WIR BRAUCHEN EINEN MINDESTLOHN VON € 9,30
Öffentlichen und privaten Konsum ankurbeln, um mehr Beschäftigung zu schaffen
„In Österreich wird immer weniger Arbeit auf immer mehr Menschen verteilt“, stellt Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen, fest.
„Im Jahr 2014 wurden in Österreich, wie uns die Statistik Austria heute mit der veröffentlichten Arbeitsmarktstatistik vorrechnet, um fast vier Prozent weniger Arbeitsstunden geleistet als 2008. Dieses Weniger an Arbeit verteilt sich auf immer mehr Menschen. Es ist also kein Wunder, wenn immer mehr Menschen am Monatsende zu wenig Geld im Börsel haben.“
Die Regierung ignoriert diese Entwicklung und investiert nicht ausreichend in Beschäftigung. „Was wir brauchen, ist ein gesetzlicher Mindestlohn von Euro 9,30 brutto in der Stunde und Investitionen in Zukunftsbranchen, damit privater und öffentlicher Konsum endlich wieder Jobs schaffen“, meint Schatz. „Weiter zuzusehen, wie immer mehr Vollzeitarbeitsplätze in Teilzeitarbeitsplätze umgewandelt werden, ist keine Strategie zur Bewältigung der Zukunft.“