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01.06.2016 Presseaussendung

ARBEITSMARKTZAHLEN: GROSSE BAUSTELLE FÜR NEUEN BUNDESKANZLER

Neuer Politikstil ist gute Voraussetzung für Anpacken in der Arbeitsmarktkrise

„Auch wenn sich der angekündigte neue Politikstil von Bundeskanzler Kern noch nicht in verbesserten Arbeitslosenzahlen ausdrücken kann, so zeigen die aktuellen Arbeitsmarktdaten, wie groß die Baustelle ist, auf der endlich gearbeitet werden muss. Der Arbeitsmarkt steckt seit Jahren in Schwierigkeiten. Gerade für junge und ältere ArbeitnehmerInnen braucht es neue Antworten in der Maßnahmensetzung“, meint Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der GRÜNEN. „Es ist jedenfalls ein guter Ansatz zur Bewältigung der Probleme, dass der neue Bundeskanzler Bildung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft und Innovation sowie gesellschaftliche Inklusion als miteinander verknüpfte Felder betrachtet. Gefragt ist ressortübergreifende Kooperation statt Schrebergartendenken.“

 

 

Schatz hält es für besonders wichtig, auf EU-Ebene bessere Voraussetzungen für Investitionen und Innovationen zu schaffen: „Ein Wirtschaftsaufschwung kommt nicht von selbst. Wir brauchen daher budgetären Spielraum, um die Wirtschaft ankurbeln zu können und so Jobs zu schaffen“, sagt Schatz. „Und dabei können wir uns nicht nur auf die Industrie verlassen. Gerade in den Dienstleistungen, also etwa in der Bildung, der Kinderbetreuung, der Erwachsenenbildung, der sozialen und gesellschaftlichen Inklusion sowie in Gesundheit und Pflege hat Österreich einen Nachholbedarf, der beschäftigungswirksam genutzt werden kann.“