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21.02.2019 Presseaussendung

ARTENVIELFALT BEWAHREN

Eine bunte Raupe klettert über ein Blatt

Schützen und pflegen wir gemeinsam unsere Umwelt! Setzen wir uns für den Erhalt der Lebensräume für unsere Vögel ein. Die Enkelkinder werden es uns danken.

An stressigen Wintertagen finde ich es sowohl beruhigend als auch anregend, das rege Treiben der Wintervögel am Futterhaus vor meinem Wohnzimmerfenster beobachten zu können. Da verteidigt der Gimpel seinen Platz gegen die Kohl- und Weidenmeisen, die dann auf den das Vogelhaus umschließenden Zweigen Platz nehmen, um sich sofort an den nahrhaften Körnern zu bedienen, sobald der rotbauchige Fink die Futterstelle verlässt.
Von Zeit zu Zeit kommen Buch- oder Schneefinken, dann aber gleich in so großen Schwärmen, dass ich mich genötigt fühle, gleich wieder für Futter sorgen zu müssen.
Dann und wann schaut auch eine Amsel oder ein Eichelhäher vorbei. Auch sie sind mir willkommen. Im Frühjahr und im Sommer danken sie mir, indem sie die Schneckeneier aus der Gartenerde
holen und ich mir so die chemische Keule erspare.

Auf diese Weise funktioniert der natürliche Kreislauf zumindest im kleinen Maßstab: Jedes
Jahr wachsen aus dem Komposthaufen widerstandsfähige Tomaten- und Kürbispflanzen, aber auch äußerst schmackhafte Kartoffeln, ohne dass sie jemals bewusst gesät oder gepflanzt worden sind.
Was mich jedoch seit ein paar Jahren sehr betrübt, ist das Ausbleiben des Stieglitzes, des Kleibers, des Hausrotschwanzes, der Drossel, der Bart- und Schwanzmeise, aber auch der Blaumeise. All diese Arten waren noch vor 5 bis 6 Jahren häufige Gäste beim Futterhäuschen.​

Noch hoffe ich auf die Zeisige, auf deren Gesang ich nicht verzichten möchte. Sie kamen in den vergangenen Jahren meist erst zur Schneeschmelze. Ich kann die wissenschaftlichen
Meldungen über das Vogelsterben durchaus bestätigen und appellieren alle Gartenliebhaber nicht gegen die Natur, sondern mit und in ihr deren Schönheit und Fruchtbarkeit zu genießen.
In diesem schneereichen Winter habe ich schon an die 50 kg Sonnenblumenkerne an meine gefiederten
Freunde verfüttert und bei dieser Schneelage werden es wohl noch erheblich mehr werden.
Schützen und pflegen wir gemeinsam unsere Umwelt! Setzen wir uns für den Erhalt der Lebensräume für unsere Vögel ein. Die Enkelkinder werden es uns danken.​

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