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03.02.2023 Presseaussendung

ASYLQUARTIER HALLEIN INFORMATION + AUSTAUSCH GEGEN DIE ANGST

zwei Menschen verschiedener Hautfarbe reichen sich die Hände

KO LAbg. Humer-Vogl: „Vorverurteilungen sind Gift für ein gutes Miteinander.“ – Hoffnung auf Wahlkampf ohne Missbrauch des Asylthemas

„Es wird eine Bandbreite an Informationsangeboten und auch Möglichkeiten der Begegnung brauchen. Einander kennenlernen, das ist in den allermeisten Fällen der Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis.“ Das ist das Resümee, welches Halleins Integrationsstadträtin LAbg. Humer-Vogl nach der Sitzung des Halleiner Integrationsausschusses gestern (Donnerstag) Abend zieht. Dabei waren die Gemeindevertreter*innen ausführlich über bisherige Erfahrungen sowie die genaue Ausgestaltung des in Hallein geplanten Asylquartiers informiert worden. Vertreter*innen des Samariterbunds, der Stadtpolizei und dem Büro für Interkulturelles Zusammenleben hatten berichtet und dargelegt, worauf es ankommt, „damit ein gutes Miteinander von Menschen auf der Flucht und der Halleiner Bevölkerung gelingt“, so die Stadträtin (GRÜNE).

Aktuell betreut der Samariterbund im ganzen Bundesland 15 Quartiere und ist damit „zuständig“ für 700 Asylwerber*innen in Grundversorgung. Geschäftsführer Christian Dengg und Bereichsleiter Ognjen Velickovic berichteten über die dabei gemachten Erfahrungen: Probleme gebe es kaum, was unter anderem an Wertekursen, klaren Regeln und den bei Verstößen folgenden Sanktionsmöglichkeiten liegt.

Die Türen des neuen Quartiers sollen nach der Eröffnung der Bevölkerung offenstehen, „jede und jeder wird sich dann ein eigenes Bild von der Situation vor Ort machen können“, so Humer-Vogl. Wer die Besorgnis der Bevölkerung wirklich ernst nehme, sollte die Ängste nicht schüren sondern an einer gelingenden Integration mithelfen. Kontakte mit der Bevölkerung, gemeinsame Ausflüge, Spielenachmittage oder gemeinsamer Sport – das seien die Zutaten dafür.

Vorverurteilungen seien hingegen „reines Gift für ein gutes Miteinander“, ist Humer-Vogl überzeugt, die sich für die 35 Geflüchteten im Hinblick auf die Landtagswahl vor allem eines wünscht: „Ich hoffe, es widerstehen alle Fraktionen der Versuchung, die Not dieser Menschen für den Wahlkampf zu missbrauchen.“

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