AUSBAU DER KINDERBETREUUNG IN GROSSEN SCHRITTEN
1.000 neue Kinderbetreuungsplätze und elf Millionen Euro mehr im Budget
Elementare Kinderbildung und -betreuung für alle Salzburger Kinder, das ist das Ziel von Landesrätin Mag. Martina Berthold. Konsequent arbeitet sie seit einem Jahr am Ausbau der Betreuungsplätze – und das mit Erfolg: 1.000 neue Kinderbetreuungsplätze alleine im Jahr 2014, dazu kommt 2015 eine Erhöhung von mehr als elf Millionen Euro im Budget für Kinderbildung und -betreuung. Somit gibt das Land im nächsten Jahr insgesamt 57,8 Millionen Euro aus.
„Das Geld wird für den notwendigen Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen, besonders bei den unter Dreijährigen verwendet. Zusätzlich investieren wir in die Sprach- und Begabungsförderung sowie in die Integration von Kindern mit Behinderungen. Geplant sind auch Förderungen für gemeinde- und generationenübergreifende Kinderbetreuungsprojekte“, so Berthold.
255 NEUE KINDERBETREUUNGSPLÄTZE ALLEINE IN SALZBURG-UMGEBUNG
Ab dem heurigen Kindergartenjahr sind 93 Prozent der Salzburger Kinder zwischen drei und sechs Jahren in elementaren Kinderbildungseinrichtungen. Zahlreiche neue Plätze wurden geschaffen. So gibt es beispielsweise in Leogang nun erstmals eine Krabbelgruppe und in Hollersbach eine alterserweiterte Gruppe für Kinder bis sechs Jahren. In Tamsweg und St. Gilgen am Wolfgangsee wird für Volksschulkinder und für Schülerinnen und Schüler der Neuen Mittelschule Nachmittagsbetreuung angeboten.
119 neue Plätze wurden von der Stadt Salzburg gemeldet, 255 im Flachgau, 280 im Pinzgau, 121 im Pongau, 41 im Lungau und 127 im Tennengau. Auch dem EU-weiten Barcelona-Ziel, das Betreuungsplätze für 33 Prozent der unter Dreijährigen vorschreibt, kommt Salzburg einen Schritt näher. „Unter Einbeziehung der Tageseltern beträgt die Betreuungsquote der unter Dreijährigen mehr als 22 Prozent. Um dem Mehrbedarf gerecht zu werden, müssen vor allem das Angebot in den Regionen ausgebaut und Öffnungszeiten sowie die Tageselternbetreuung ausgeweitet werden“, so Berthold.
WAS BRINGEN 1.000 ZUSÄTZLICHE KINDERBETREUUNGSPLÄTZE?
Volkswirtschaftlich betrachtet werden durch 1.000 Kinderbetreuungsplätze bis zu 90 zusätzliche Arbeitsplätze in der Kinderbildung und -betreuung, aber auch beim Bau von neuen Betreuungseinrichtungen geschaffen. Bedingt durch den Anstieg des Familieneinkommens und der damit erhöhten Kaufkraft finden weitere 15 bis 20 Menschen Beschäftigung. Und gleichzeitig werden rund 120 Mütter beziehungsweise Väter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt und können einer Erwerbsarbeit nachgehen. „Investitionen in den Ausbau von Betreuungsplätzen unterstützen nicht nur Mütter und Väter, sondern sie schaffen zusätzliche Arbeitsplätze und stärken damit auch die Wirtschaft“, so Berthold.