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14.05.2021 Presseaussendung

AUTOSCHLANGEN DURCH ANTHERING

Autos stehen im Stau im Schnee

Wochentags wälzt sich jeden Morgen eine Autokolonne durch unseren beschaulichen Ort. Die Pendler*innen aus dem Norden versuchen dem Stau auf der Bundesstraße auszuweichen und verursachen so eine verstopfte Landesstraße durchs Dorf.

Antheringer*innen, die von den verschiedenen Zufahrtsstraßen auf die Salzburger Straße und Landesstraße einbiegen wollen, müssen oft lange warten, bis sie ein Schlupfloch finden, um sich in die Autoschlange einzureihen.

Radfahrer*innen kommen im Ortsbereich etwas schneller voran, doch die Radroute zwischen der Unterführung in Lehen Richtung Leberersiedlung stellt in der morgendlichen Stoßzeit auch für diese eine Herausforderung dar: viele Autofahrer*innen nutzen die Radroute nach Bergheim als weiteren Schleichweg, um dem Stau auszuweichen, und gefährden nicht selten durch ihre Überholmanöver die Pendler*innen auf den Fahrrädern. In der Zeit zwischen November und April, wo dieser Weg von Schneestangen eingegrenzt wird, ist dies besonders gefährlich.

Wir wollen diesen Zustand nicht einfach so hinnehmen: wir brauchen eine Lösung!

Ein zeitlich begrenztes Fahrverbot für KFZ von Lehen in die Leberersiedlung ist zum momentanen Zeitpunkt schon in Prüfung, bei Erscheinen dieser Zeitung vielleicht sogar schon umgesetzt. Aber auch ein zeitlich begrenztes Abfahrtsverbot während der morgendlichen Stoßzeit von der Bundesstraße bei Acharting nach Anthering ist notwendig – wenn auch schwieriger zu erreichen. Wir werden uns dafür einsetzen!

Langfristig ist es natürlich wichtig den Autoverkehr überhaupt zu verringern. Leider ist das Angebot des öffentlichen Verkehrs für Anthering noch nicht wirklich befriedigend. Die Lokalbahn ist für viele ohne Auto nicht in akzeptabler Reichweite. Der Salzburger Landtag hat beschlossen, zu überprüfen, ob eine Verlegung der Gleise parallel zur Bundesstraße mit neuen Haltestellen sinnvoll und machbar ist. Für die Bewohner*innen der Ortsteile Groß- und Kleinlehen wäre das sicher eine deutliche Verbesserung, aber ob das tatsächlich umgesetzt werden kann und wird, ist noch sehr fraglich. Außerdem brauchen wir auch eine Lösung für die Ortsteile »am Berg«, für welche weder die Buslinie 111 (die außerdem viel zu selten verkehrt) noch die Lokalbahn (weder jetzt noch mit neuen Haltestellen) ohne Auto erreichbar ist.

Um die öffentlichen Verkehrsmittel für Antheringer*innen wirklich zu einer dauerhaften Alternative zum Auto zu machen, braucht es noch viel Phantasie, viele verschiedene Ideen und viel Mut, um schließlich auf einen »Grünen Zweig« zu kommen!

 

HABEN SIE EINE IDEE, WIE DAS GELINGEN KÖNNTE?

Und haben Sie Lust, sich mit uns darüber Gedanken zu machen? Dann melden Sie sich bei uns, unter [email protected]​!

Monika Wölflingseder

Sprecherin der Grünen Anthering, Gemeinderätin

[email protected]
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