BAHNHALTESTELLE SEEKIRCHEN-SÜD MUSS REALISIERT WERDEN
ÖBB sind dringend gefordert, diesen wichtigen regionalen Umsteigeknoten zu errichten
Die Realisierung der Bahnhaltestelle Seekirchen-Süd als überregionaler Umsteigeknotenpunkt für die tausenden Pendlerinnen und Pendler aus dem Flachgau müsse so rasch wie möglich erfolgen. Darin sind sich die Verkehrssprecher von ÖVP und Grünen im Salzburger Landtag, LAbg. Josef Schöchl und LAbg. Angela Lindner einig, nachdem heute eine entsprechende Petition der Stadtgemeinde Seekirchen im Landtag behandelt wurde.
„In den vergangenen Jahren konnten bereits einige Verbesserungen für Bus- und BahnfahrerInnen im Flachgau erzielt werden“, betont die GRÜNE Verkehrssprecherin LAbg. Angela Lindner. Weitere Investitionen seien aber in Zukunft unumgänglich, weitere Verbesserungen müssten angepackt werden. „Der Bau der Haltestelle Seekirchen Süd muss einer der nächsten Schritte sein, dafür setze ich mich als Flachgauer Abgeordnete ein. Denn nur wenn wir den öffentlichen Verkehr kontinuierlich ausbauen, können wir dem morgendlichen Stau aus dem stark wachsenden Flachgau in die Stadt entgegenwirken“, ist Lindner überzeugt.
„Die Forcierung des öffentlichen Verkehrs ist eine der zentralen Aufgaben, um den Herausforderungen im Bereich der Mobilität Herr zu werden. Gerade im Zentralraum, in dem besonders viele Menschen auf relativ engem Raum leben und arbeiten, sind ´Öffis´ die Zukunft. Der S-Bahn Süd-Ast mit ständig steigenden Fahrgastzahlen zeigt beispielsweise, wie gut ein attraktives Angebot im Öffentlichen Verkehr von den Menschen angenommen wird. Die ÖBB sind dringend gefordert, auch für den Flachgau das Angebot weiter zu verbessern. Dabei spielt Seekirchen-Süd eine zentrale Rolle“, so Josef Schöchl.
Seekirchens Bürgermeisterin Monika Schwaiger betonte in der Landtagsdebatte die überregionale Bedeutung der Bahnhaltestelle Seekirchen-Süd. „Ich appelliere an alle Verantwortlichen, dieses wichtige Nahverkehrsprojekt, von dem die ganze Region profitiert, energisch voranzutreiben und nicht auf die lange Bank zu schieben“.