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01.03.2024 Presseaussendung

„Beschluss“ des Raumordnungsgipfels: fadenscheinige Aktion!

Schubkarre mit Erde
"Das 2,5 ha Ziel muss als Obergrenze für den österreichischen Bodenverbrauch festgelegt werden, alles andere ist eine Farce."
Martina Berthold

Am Donnerstag trafen sich in Linz die zuständigen Landesrät*innen zum „Raumordnungsgipfel“, ein Gremium das bisher nicht existierte. Als Ergebnis wurde ein „Beschluss“ präsentiert, in dem sie sich zur Bodenschutz-Strategie bekannt haben. Das konkrete 2,5 ha Ziel fehlt aber völlig. Für die GRÜNE Landessprecherin Berthold ist das eine fadenscheinige Aktion: „Da treffen sich die Landesrät*innen von ÖVP, FPÖ und SPÖ, um an der Bundesregierung und der ÖROK vorbei irgendetwas zu beschließen. Und herauskommt ein verwaschenes Bekenntnis ohne konkrete Zielsetzungen. Mit diesem zahnlosen Papiertiger wird der Bodenfraß nicht gestoppt.“

LR Zauner in der Pflicht

Bei dem Raumordnungsgipfel war auch FPÖ-Landesrat Zauner. „LR Zauner hat sich noch vor einigen Wochen klar zum 2,5 ha Ziel bekannt. Das scheint er jetzt komplett vergessen zu haben. Das zeigt, wie wenig Ernst es ÖVP und FPÖ mit dem Bodenschutz meinen: Sie versprechen viel, aber wenn es ums umsetzen geht, bremsen sie aus“, kommentiert Berthold und fordert: „Das 2,5 ha Ziel muss als Obergrenze für den Bodenverbrauch festgelegt werden.  alles andere ist eine Farce. LR Zauner muss jetzt handeln, bevor noch mehr wertvoller Boden versiegelt wird.“

Bei Rückfragen, melden Sie sich gerne:

Moritz Engel
Pressesprecher
+43-680-1551562

Martina Berthold

Klubobfrau der GRÜNEN im Landtag, GRÜNE Landessprecherin Salzburg

[email protected]
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