NATIONALRATSWAHL 2013 GRÜNE KANDIDATIN SBG.: BIRGIT SCHATZ
„Gerechte Löhne, von denen man leben kann, soziale Absicherung für alle und bessere Arbeitszeitmodelle im Sinne der ArbeitnehmerInnen – dafür setze ich mich ein!“
Birgit Schatz, Nationalratsabgeordnete und GRÜNE Sprecherin für ArbeitnehmerInnen und Konsumentenschutz, ist Salzburgs GRÜNE Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl.
Auf herrschende Missstände am Arbeitsmarkt machte Birgit Schatz die Öffentlichkeit mit verschiedenen Aktionen aufmerksam: Im Zuge der Pickerl-Aktion „Hier verdient man weniger als 1300 Euro“ forderte sie etwa, dass die Niedrigstlöhne im Handel abgeschafft werden müssten und setzte sich stattdessen für 1.300 Euro Mindestlohn und faire Arbeitsbedingungen ein. Eine weitere bewusstseinsbildende Aktion von Schatz war die „Mut-zur Wut“-Kampagne im Rahmen ihrer „Grün & Fair-Tour“.
FAIRE PRAKTIKA
Eines ihrer Hauptanliegen sind klare Regeln für Praktika. „Der Arbeitsmarkt für Praktika boomt, rechtliche Absicherungen gibt es kaum. Immer mehr Praktika sind in Wahrheit unter- oder unbezahlte Arbeitsverhältnisse. Das muss sich ändern. Unser politisches Vorhaben ist es, die missbräuchliche Nutzung von Praktika zu verhindern. Anstatt ,Scheinpraktika‘ und ,Arbeitslosenpraktika‘, wollen wir Praktika mit guter Qualität und fairen Bedingungen fördern.
EINE MENSCHENWÜRDIGE EXISTENZ FÜR ALLE
Wer Vollzeit arbeitet, muss davon leben können. Das ist leider bei vielen Menschen nicht der Fall. Daher fordert die GRÜNE ArbeitnehmerInnensprecherin einen existenzsichernden, gesetzlichen Mindestlohn für alle Berufsgruppen. „Die Frage, wie viel für welchen Lohn gearbeitet werden muss, ist keine zufällige. Die Wertigkeit einer Tätigkeit wird nicht zufällig festgesetzt, sondern ist eine politische Entscheidung. Um hier auf breiter Ebene zu fairen Jobs mit fairer Entlohnung zu kommen, ist noch viel zu tun.“
ARBEIT ANDERS VERTEILEN
Massiven Handlungsbedarf sieht auch Birgit Schatz bei langen, oft unflexiblen Arbeitszeiten und atypischen Beschäftigungsverhältnissen: „Bei der Zahl der Überstunden liegt Österreich ebenso im europäischen Spitzenfeld wie bei den Teilzeitbeschäftigungen. Ich möchte eine gerechtere Verteilung der bezahlten Arbeit. Es kann nicht sein, dass einerseits Menschen permanent mehr arbeiten als per Gesetz als Regelarbeitszeit vorgesehen ist, während andererseits Menschen Arbeit suchen.“
Pressegespräch mit Birgit Schatz zum NR-Wahlkampf-Auftakt>
Daten, Zahlen & Fakten zum Thema Arbeitszeitpolitik finden Sie hier:
PDF Arbeitszeitpolitik>
PDF Europa-EU-Arbeitszeitrichtlinie>
Birgit Schatz im Nationalrat zum Thema „Gesetzlicher Mindestlohn“>