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01.06.2015 Presseaussendung

REGIERUNGSKANINCHEN VOR DER ARBEITSMARKTPOLITISCHEN SCHLANGE

ein kleines Kaninchen sitzt im Sand. Ein Ohr steht, eines hängt.

Mehr Geld für Jobs und aktive Arbeitsmarktpolitik – sofort!

„Die Regierung sitzt wie das Kaninchen vor der arbeitsmarktpolitischen Schlange“, analysiert Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen, die Gründe für die neuerlich gestiegenen Arbeitslosenzahlen. „Sie bietet den Menschen keine Jobs, keine Chance auf Verbesserung ihrer Situation und keine Zukunftsperspektive.“

 

„Wir brauchen viel mehr Geld für aktive Arbeitsmarktpolitik. Das AMS muss aufhören, arbeitslose Menschen bürokratisch zu verwalten und beginnen, ihnen Perspektiven zu bieten: Mit der Förderung neuer Jobs in den Bereichen Soziales, Umwelt, Betreuung, Pflege und Bildung, mit einem existenzsichernden Mindestlohn sowie mit Ausbildung und Qualifikation schlecht ausgebildeter Menschen“, erläutert Schatz. „Das kostet Geld, aber die Kosten des Nichthandelns sind weit höher. Wir müssen jetzt die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik deutlich erhöhen und im Sinne der Menschen einsetzen“, fordert Schatz.