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25.04.2022 Presseaussendung

Boden- und Grün­land­schutz Matt­see

Pflanze wächst in der Sonne aus der Erde

Boden- und Klimaschutz hängen unmittelbar zusammen. Unversiegelter Boden puffert, speichert und filtert Wasser, baut Schadstoffe ab oder lagert diese ein. Versiegelte Böden zerstören diese Eigenschaften mit nachteiligen Folgen für den natürlichen Wasserkreislauf. Versickerungsrückhalte und Abflussräume werden vermindert, weshalb es dadurch vermehrt zu Hochwasser und Muren kommt.

 

Bodenversiegelung zerstört weiters die Funktion als Treibhausgasspeicher. Böden sind nach den Weltmeeren der zweitgrößte Treibhausgasspeicher und durch deren Versiegelung wird diese Funktion zerstört.

 

„Unsere Böden sind das Öl der Zukunft“ und dürfen nicht verschleudert werden. Es geht um unsere nationale Ernährungssicherheit. Aktuell wird in Österreich jede dritte Kalorie importiert. In Zukunft gilt es Abhängigkeiten zu vermeiden – wie uns die aktuelle Ukraine- Krise dramatisch vor Augen führt.

 

Auf Gemeindeebene bedarf es eines Stopps der weiteren Bodenversiegelung außerhalb des Ortszentrums zugunsten einer orts- bzw. zentrumsnahen Entwicklung. Diese kann durch Mobilisierung von zentrumsnah verfügbarem, bereits gewidmetem Bauland für z.B. förderbaren Wohnbau, Baulückenschlüsse, Leerstandsmobilisierung sowie Förderungen von Aus-, Um- und Anbauten bestehender Gebäude, aber auch durch die Ansiedelung von Frequenzbringern, co-working-spaces oder Räumen der Nicht-kommerziellen-Nutzung (z. B. JUZ) erreicht werden.

 

Wir bleiben dran und werden bei jedem Planungsprozess den Boden- und Grünlandschutz einfordern.

Porträtfoto Gemeinderätin aus Mattsee Christine Schöchl
Christine Schöchl

Obfrau und Gemeinderätin Die Grünen Mattsee

Vorsitzende ÜA

Klimaschutzbeauftragte Marktgemeinde Mattsee

[email protected]
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