Bodenschutz: „Weckruf für Landeshauptmann Haslauer"
Klubobfrau Martina Berthold begrüßt den Bodenschutz-Brief von Vize-Kanzler Werner Kogler an die derzeitige Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz Johanna Mikl-Leitner und sieht darin auch eine dringende Handlungsaufforderung an den Salzburger Landeshauptmann Haslauer.
In Reaktion auf den Brief von Grünen-Chef Werner Kogler an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der zu einem entschlossenen Vorgehen gegen den übermäßigen Bodenverbrauch aufruft, positioniert sich die Klubobfrau der Salzburger GRÜNEN Martina Berthold klar: „Ich begrüße den Vorstoß von Werner Kogler ausdrücklich. Bodenschutz ist Menschenschutz und Bodenschutz ist Ländersache. Die ÖVP findet immer schöne Worte, wenn es um den Bodenschutz geht, aber bei der konkreten Umsetzung kneift sie. Jetzt ist es an der Zeit, dass Wilfried Haslauer selber aktiv wird. Weitermachen wie bisher und täglich kostbare landwirtschaftliche Flächen versiegeln, ist keine Option.“ Berthold verweist auf die Studienergebnisse von Greenpeace: „Salzburg ist Negativ-Spitzenreiter beim Versiegeln landwirtschaftlicher Fläche. Wenn wir so weitermachen, bleiben in 200 Jahren keine Flächen mehr übrig für die Landwirtschaft. Damit gefährden wir unsere Landwirtschaft und unsere Lebensmittelsicherheit.“
Berthold appelliert direkt an den Salzburger Landeshauptmann: „Wilfried Haslauer hat jetzt die Chance zu beweisen, dass die ÖVP den Bodenschutz ernst nimmt.“ Mit Nachdruck fordert sie ein Umdenken in der Politik: „Es reicht nicht, die Wichtigkeit des Bodenschutzes zu betonen – es müssen Taten folgen. Der Schutz unseres Bodens ist eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam meistern können. Jetzt kann der Landeshauptmann den Worten Taten folgen lassen und sich bei der Landeshauptleutekonferenz für eine starke österreichische Bodenschutzstrategie einzusetzen, zum Wohle unserer und zukünftiger Generationen.“
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Moritz Engel
Pressesprecher
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