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02.10.2023 Presseaussendung

BODENSCHUTZ: WIR BRINGEN ANTRAG FÜR VERBINDLICHE ZIELE EIN

Ein Bagger gräbt eine Wiese auf
"Höchstgrenzen, um Flächenfraß zu stoppen."
Martina Berthold

Noch immer werden in Österreich jeden Tag Flächen in der Größe von 16 Fußballfelder versiegelt. Auch in Salzburg ist der Flächenverbrauch groß. 2022 kam es zu einer Versiegelung von 4000 Quadratmetern pro Tag. Das wollen die GRÜNEN in Salzburg ändern. Per dringlichen Antrag fordern sie verbindliche Ziele und Höchstgrenzen, um Salzburgs Böden zu schützen. „Der Flächenfraß schreitet voran. Immer mehr wertvolle Böden fallen Einkaufszentren, Parkplätzen oder der Großindustrie zum Opfer. Wir müssen unsere Lebensgrundlage erhalten. Deshalb fordern wir: klare und verbindliche Höchstgrenzen“, hält die Klubobfrau der GRÜNEN Martina Berthold fest.

Verbindliche Ziele für den Bodenschutz

Die beiden Landesräte Schwaiger und Zauner ließen in Ihrer Anfragebeantwortung an die GRÜNEN wissen, dass die Landesregierung die Umsetzung der österreichweiten Bodenstrategie unterstützt. Martina Berthold dazu: „Zu diesen Worten wollen wir jetzt auch Taten sehen.“ Der Antrag sieht vor, ein Höchstziel für den Bodenverbrauch in Salzburg sowie einen klaren Entwicklungspfad bis 2030 festzulegen. Darüber hinaus wollen die GRÜNEN eine verpflichtende Kontingentierung des Bodenverbrauches mittels 15a-Vereinbarung zwischen den Bundesländern. „Mit der sogenannten 15a-Vereinbarungen, würden sich die Länder zu konkreten Bodenschutzzielen verpflichten. Damit schützen wir unsere wertvollen Böden und erhalten die Lebensgrundlage für unsere Kinder“, schließt Berthold ab.

Martina Berthold

Klubobfrau der GRÜNEN im Landtag, GRÜNE Landessprecherin Salzburg

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