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31.03.2020 Presseaussendung

CORONA: AKTUELLE MASSNAHMEN FÜR SALZBURG IM PFLEGEBEREICH

Eine Pflegerin hält die Hand einer Patientin

Was passiert, wenn die 24-Stunden-Betreuungskraft nicht mehr im Land ist oder die bisher pflegenden Angehörigen aufgrund von Erkrankungen ausfallen? An welche Hotlines kann ich mich wenden, wenn ich Hilfe brauche? Dazu hat Heinrich Schellhorn im Rahmen der Pressekonferenz der Landesregierung informiert.

Neben den finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise stehen vor allem auch die sozialen und menschlichen Aspekte derzeit im Mittelpunkt der Arbeit der Landesregierung.

Hotline-Angebote des Landes für Psyche und Pflege ausgebaut 

„Nachdem die aktuelle Situation unzählige und drängende Fragen in vielen Lebensbereichen aufwirft, haben wir umgehend unsere sozialen Beratungseinrichtungen des Landes auf Telefon- und E-Mail-Beratung umgestellt“, erklärt LH-Stv. Heinrich Schellhorn. Eine wichtige Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist der Psychosoziale Dienst. Das Team aus Fachärzten für Psychiatrie und Neurologie, Psychologen oder Diplomsozialarbeitern informiert, unterstützt und betreut im gesamten Bundesland Erwachsene mit psychischen Problemen sowie deren Angehörige und steht auch mit regionalen Ansprechpersonen zur Verfügung.

Pflegeberatung täglich von 8 bis 18 Uhr

Für alle Salzburgerinnen und Salzburger, die Fragen rund um das Thema „Pflege“ haben, steht die Hotline der Pflegeberatung des Landes ab dieser Woche täglich von 8 bis 18 Uhr unter +43 662 8042 3533 zur Verfügung. Dazu wird die Pflegeberatung auch personell mit drei Personen verstärkt werden, um sich allen Anfragen in gewohnter Genauigkeit widmen zu können.

Ersatzbetreuung für Pflegebedürftige

Die derzeitige Krisen-Situation kann auch Auswirkungen für ältere Menschen haben, die bisher zu Hause gepflegt worden sind. Was passiert aber, wenn die 24-Stunden-Betreuungskraft nicht mehr im Land ist oder die bisher pflegenden Angehörigen aufgrund von Erkrankungen ausfallen? „Wir wollen in erster Linie die Versorgung im häuslichen Umfeld sicherstellen und bereiten gleichzeitig eine stationäre Ersatzbetreuungseinrichtung vor. Zwei konkrete Angebote mit insgesamt mehr als 100 Plätzen sind in Prüfung“, so Schellhorn. Auch für das notwendige Betreuungs-Personal wird Vorsorge getroffen. Der Ausbau der Pflegeberatung wie auch Angebote zur Absicherung der häuslichen Pflege werden vom Bund mit bis zu 6,2 Millionen Euro mitunterstützt werden.

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