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13.10.2014 Presseaussendung

DER BIENENERLEBNISWEG IM BIODORF SEEHAM

Bienen fliegen um Fliederblüten herum

Ein Bienenerlebnisweg bietet im Biodorf Seeham spannende Informationen über Bienen und ihre Lebensweise und -grundlagen.

Idyllisch gelegen, mit Ausblicken auf den Obertrumer See, liegt der Bienenerlebnisweg im Biodorf Seeham. Initiiert hat diesen einladenden und informativen Weg eine engagierte Seehamer Projektgruppe unter der Leitung von Franz Mangelberger.

 

­Wenn man dort von Station zu Station spaziert, kann man nicht nur die wunderschöne Landschaft genießen, sondern erfährt viel Wissenswertes über Bienen und die vielen Pflanzen und Blüten, die sie zum Leben brauchen. Dabei wird einem bewusst, wie sehr Mensch, Umwelt und Bienen aufeinander angewiesen sind und wie sehr die Bienen mittlerweile bedroht sind in unserer jetzigen Welt.

 

 

Das Ziel des Bienenerlebnisweges ist, Erwachsene und vor allem auch Kinder in einer spannenden und erlebnisreichen Weise über die Welt der Bienen zu informieren und sie zu sensibilisieren in ihrem Umgang mit den nützlichen Honigerzeugern und Bestäubern. Ganz besonders Kindergärten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen sollen auf diesem Weg wichtige Informationen über die Biodiversität (Blüten- und Pflanzenvielfalt) erhalten.

 

Tafeln berichten über die Honig- und Wildbiene, ihre Leistungen, ihre Produkte und die Imkerei. Alte Bienenstöcke, die in unserer Gegend vielfach in Verwendung waren, zeigen das Leben der Bienen. Insektenhotels lassen es ordentlich summen und brummen. Viel Spaß bringt der – ungefährliche – Blick in einen Bienenstock, wo mit Hilfe einer sogenannten Fotobeute (anstelle der echten Waben gibt es originale Fotografien im gleichen Maßstab) ein Stock angeschaut werden kann.

 

Am Weg werden heimische oder ehemals heimische Pflanzen gesetzt, um eine ausgewogene tier- und naturfreundliche Vegetation zu schaffen. Eine bunte artenreiche Blumenwiese wird entstehen und ein hohler Baumstumpf aufgestellt, in dem ein Bienenvolk lebt, das sich selbst überlassen sein Bienenleben so leben kann, wie es die Bienen bis vor 300 Jahren in Baumstämmen und Felsenhöhlen taten.