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23.11.2023 Presseaussendung

DEUT­LI­CHE VER­BES­SE­RUN­GEN DURCH GE­SUND­HEITS­RE­FORM

"Auch in Salzburg wird die Reform für eine schnellere und bessere Gesundheitsversorgung sorgen!"
Kimbie Humer-Vogl

Mit der am Mittwoch beschlossenen Gesundheitsreform setzt Gesundheitsminister Johannes Rauch eine der größten Gesundheitsreformen um, die die Republik gesehen hat. 14 Milliarden bis 2028 werden in das Gesundheitssystem investiert. Und das bedeutet auch viele Verbesserungen für die Menschen in Salzburg. Die GRÜNE Gesundheitssprecherin Humer-Vogl zählt auf: „Wir haben es sicher alle schon einmal selber erlebt. In Salzburg kämpfen wir mit extrem langen Wartezeiten für eine gesundheitliche Behandlung. Sei es im Spital oder im niedergelassenen Bereich. Mit diesem mutigen Schritt unseres Gesundheitsministers, trotzt Gegenwind der Ärzt:innenkammer, wird es zu Verbesserungen für uns Patient:innen kommen. Mit zusätzlichen Kassenstellen und vorgeschalteten digitalen Angeboten schaffen wir es, das Gesundheitsangebot massiv zu verbessern und die Patientenströme aus den teuren Spitälern in den niedergelassenen Bereich zu lenken. Das heißt die Menschen bekommen schneller einen Termin und das bei wohnortnahen Ärzt:innen. Auch der Ausbau der Gesundheitsberatungs-Hotline 1450, übrigens ein Salzburger Vorzeigeprojekt, und weitere Fortschritte bei E-Health wird eine schnellere Gesundheitsversorgung gewährleisten.“ Humer-Vogl bezieht sich dabei auf die künftige Möglichkeit ärztlicher Beratung per Video-Anruf oder Apps zur Begleitung von chronischen Krankheiten. „Damit können beispielsweise Menschen mit Diabetes ihre Blutwerte erfassen und rechtzeitig reagieren. Das erleichtert ihr Leben massiv.“ ergänzt Humer-Vogl und sagt: „Das alles wird nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können, aber die Richtung stimmt!“

Neben der Wartezeit verbessert sich auch die Qualität der Behandlung. Beispielswese soll es in Zukunft in den Spitälern Fachambulanzen geben. „Dass die Salzburger:innen direkt von Spezialist:innen versorgt werden können, sorgt dafür dass sie schneller wieder gesund werden. Wir hoffen, dass es in Salzburg auch eine Fachambulanz für LONG-COVID und ME/CFS geben wird, um auch hier betroffene Menschen adäquat versorgen zu können. Die Gesundheitsreform erleichtert auch die Gründung von Primärversorgereinheiten. Hier hoffen wir auf die Schaffung von eigenen Kinder-Primärversorgungseinrichtungen. Gerade Kinder benötigen oft verschiedenste Gesundheitsprofessionen, um gesund aufwachsen zu können. Die multiprofessionellen Teams der Primärversorgungseinheiten (Ärzt:innen, diverse Therapeut:innen) ersparen den Eltern lange Wegzeiten und garantieren eine optimale Behandlung.

Durch die erfolgreichen Finanzausgleichsverhandlungen im Gesundheitsbereich wurden auch die wichtigen Projekte in die Regelversorgung aufgenommen, die bereits mit der Pflegereform angestoßen wurden. „Mehr Geld für die Pflege in allen Bereichen, bessere Ausbildung und auch der Einsatz der Community Nurses ermöglichen, dass Menschen in ihren eigenen vier Wänden alt werden können und damit ihren Lebensabend so gestalten können, wie sie es wollen. Das beschlossene Gesundheits- und Pflegepaket wird die Lebensqualität aller Salzburgerinnen und Salzburger massiv verbessern, von den gerade erst geborenen, bis zu den hochbetagten Menschen.“ schließt Humer-Vogl hab.

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