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29.01.2018 Presseaussendung

GRÜNE LANDESVERSAMMLUNG UNTERSTÜTZT DAS FRAUENVOLKSBEGEHREN

Vorrangzeichen mit dem Schriftzug "Frauen Power"

Antrag der Grünen Frauen Salzburg an die GRÜNE Landesversammlung

Mit Unterstützung von

Barbara Sieberth, Christine Brandstätter, Corona Rettenbacher, Besa Hashani, Christine Steger, Maddalena Comincini, Astrid Stockinger, Kimbie Humer-Vogl, Barbara Rodinger, Inge Haller, Gabriele Gadermaier, Christine Seemann, Angelika Gasteiner, Cornelia Brunauer, Claudia Bruckschwaiger, Maria Schachinger, Barbara Niehues, Angela Fischhofer, Delal Kaya, Monika Schmerold, Astrid Rössler, Martina Berthold, Cyriak Schwaighofer, Robert Müllner, Simon Hofbauer, Josef Scheinast, Angela Lindner, Klaus Horvat-Unterdorfer, Michael Zichy, Johanna Vogl.

 

 

Der Hälfte der Bevölkerung steht die Hälfte der Macht und die Hälfte des Geldes zu. Frauen arbeiten als Kassiererinnen, Sekretärinnen, Krankenschwestern, Lehrerinnen, manchmal auch als Elektrikerin oder Managerin. Zusätzlich kümmern sie sich um den Großteil der unbezahlten Arbeit. Sie erziehen Kinder, pflegen Eltern, putzen, kochen. Wir alle brauchen eine Neubewertung von Arbeit, bezahlte und unbezahlte Arbeit muss gerecht verteilt werden.

 

 

Keine Alleinerziehende sollte fürchten müssen, morgen kein Essen kaufen zu können, keine Pensionistin Angst davor haben, ihr Dach über dem Kopf zu verlieren. Österreich, das viertreichste Land in der EU hat einen der größten Vermögens- und Lohnunterschiede.

 

 

Frauen wollen selbst für sich sprechen und von Frauen in der Politik vertreten werden. Niemand darf auf Grund des Geschlechts, der Herkunft, des Aussehens, der sexuellen Orientierung oder einer Behinderung diskriminiert werden. Belästigungen und Übergriffe erleben viele von uns. Es darf nicht sein, dass jedes Monat zwei Frauen in Österreich an den Folgen von häuslicher Gewalt sterben.

 

 

Im Februar 2018 wird das neue Frauenvolksbegehren seinen Weg nehmen. Es gilt, Verbündete zu suchen, sich auszutauschen, für und wider einzelner Forderungen zu diskutieren. Die Forderungen umfassen im Wesentlichen diese Themen:


Macht teilen. Einkommensunterschiede beseitigen. Arbeit verteilen.
Armut bekämpfen. Wahlfreiheit ermöglichen. Vielfalt leben.
Selbst bestimmen. Gewalt verhindern. Schutz gewähren.

www.frauenvolksbegehren.at

 

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In diesem Sinne stellen die unterzeichneten GRÜNEN Mitglieder den Antrag, die Landesversammlung der Salzburger GRÜNEN möge beschließen:

 

 

Die Landesversammlung der Salzburger GRÜNEN

1) erklärt sich solidarisch mit den Forderungen des neuen, österreichweiten Frauenvolksbegehrens 2.0 und

2) setzt sich zum Ziel, nach eigenen Möglichkeiten und Zuständigkeiten aktiv zur Umsetzung der Forderungen beizutragen. ​