LAPTOPS FÜR RUND 11.000 KINDER IN SALZBURG!
Bundesbudget bringt digitale Endgeräte für 11.000 Schüler*innen in Salzburg
Gestern wurde das Bundesbudget im Nationalrat beschlossen. Im Bildungshaushalt für das kommende Jahr sind insgesamt 235 Millionen Euro für die Anschaffung digitaler Endgeräte vorgesehen. „Das Recht auf Bildung darf in Zeiten der Pandemie nicht hintangestellt werden„, so der GRÜNE Bildungssprecher LAbg. Simon Heilig-Hofbauer. „Es freut mich daher, dass in Salzburg rund 11.000 Schüler*innen der 5. und 6. Schulstufe im nächsten Jahr mit Laptops ausgestattet werden. Das ist ein wichtiger Schritt.“ Die Digitalisierungsoffensive der Bundesregierung sieht unter anderem vor, alle SchülerInnen der 5. und 6. Schulstufen ab dem Herbst 2021 mit Laptops auszustatten. In Salzburg betrifft das rund 11.000 Kinder.
Bildungsrückstände aufholen und in Zukunft vermeiden
„Als die Schulen in Salzburg im Frühjahr wegen der Corona-Pandemie geschlossen werden mussten und das Klassenzimmer ins Internet verlegt wurde, gab es einen nennenswerten Anteil von SchülerInnen, die digital nicht erreichbar waren. Das hat zu Bildungsrückständen geführt“, so der GRÜN-Abgeordnete. Nicht jede Familie könne sich die notwendige digitale Infrastruktur leisten. „Zum Glück konnte mittlerweile mit kostenlosen Leihgeräten gegengesteuert werden. Mit der flächendeckenden Ausstattung folgt nun der nächste große Schritt„. Für Heilig-Hofbauer ist auch hier die soziale Dimension besonders wichtig: „Für jene Eltern, die den Finanzierungsanteil von 25 Prozent für den Laptop nicht stemmen können, werden die Kosten zur Gänze vom Bund übernommen“, verweist Heilig-Hofbauer auf die soziale Abfederung.
Flankierende Maßnahmen für mehr Qualität im digitalen Unterricht
„Die Digitalisierungsoffensive umfasst auch weitere Maßnahmen, um für mehr Qualität und Einheitlichkeit im digitalen Unterricht zu sorgen. Unter anderem sollen auch LehrerInnen mit Laptops oder Tablets ausgestattet werden. Außerdem wird es für sie mehr digitale Fortbildungsangebote geben und eine Vereinheitlichung der Lernplattformen angestrebt“, erklärt der Abgeordnete. „Es ist eine Frage der Chancengerechtigkeit, alle Kinder technisch für das digitale Lernen auszustatten.“