Skip to main content
    Barrierefreiheit
21.04.2015 Presseaussendung

E-MOBILITÄT: NACHTEILE BEIM FÜHRERSCHEIN BESEITIGEN!

Zeichnung eines weißen Elektroautos, das gerade an eine Ladestation angesteckt ist.

„Führerschein mit Automatikauto soll leichter auf Schaltgetriebe ausgeweitet werden können. Einige zusätzliche Fahrstunden würden reichen!“

In Österreich ist es aufgrund gesetzlicher Gegebenheiten nicht möglich, mit Elektroautos zur Führerscheinprüfung anzutreten, ohne im Führerschein eine Einschränkung auf Automatikfahrzeuge eingetragen zu haben. „Das soll sich ändern“, fordert der GRÜNE Energiesprecher LAbg. Rupert Fuchs. Ein entsprechender vom ihm eingebrachter Antrag wird morgen, Mittwoch, vom Landtag behandelt.

„Um den Klimaschutz voranzutreiben und die Luft- und Lebensqualität in unserem Land zu verbessern, wird in Zukunft der Elektromobilität eine immer wichtigere Rolle zukommen. Der größeren Verbreitung von E-Autos stehen jedoch noch immer vielfältige Hindernisse im Weg“, erklärt der GRÜNE Energiesprecher LAbg. Rupert Fuchs. Ein solches Hindernis sei eben die gegenwärtige Rechtslage bezüglich der Führerscheinausbildung.

 

Wird derzeit eine Fahrprüfung mit einem Automatik-Fahrzeug abgelegt, gilt der Führerschein rein für Automatik-Autos. In diesem Fall ist man nicht berechtigt, Fahrzeuge mit Kupplungspedal zu lenken. Will man einen uneingeschränkten Führerschein erhalten, muss die praktische Fahrprüfung und damit auch die vorgeschriebene Kilometerzahl bzw. die Fahrstunden im vollen Umfang neu absolviert werden.

 

„Wenn uns der Ausbau der E-Mobilität im Sinne des Umweltschutzes ein ehrliches Anliegen ist, halte ich solche Einschränkungen für nicht mehr zeitgemäß“, so Fuchs. Er fordert, dass in Zukunft ein paar zusätzliche Fahrstunden ausreichen sollen, um die Fahrerlaubnis auch für Schaltfahrzeuge zu erlangen.

Porträtfoto Rupert Fuchs Gemeindevertreter St. Johann im Pongau
Rupert Fuchs

Stadtrat, Sprecher der Grünen St. Johann

Beitrag teilen