EMPOWERING YOUTH: SPRECHER DER JUNGEN GRÜNEN IN STRASSBURG
Unter dem Motto „Empowering Youth: A shared responsibility for cities and regions“ fand zwischen 14. und 16. Oktober der „Kongress der Gemeinden und Regionen“ in Strassburg statt. Zum ersten Mal nahmen daran junge Delegierte aus 34 europäischen Ländern teil. Die Regionen Österreichs vertrat der erst 17-jährige Sprecher der JUNGEN GRÜNEN Salzburg, Benedict Grabner.
Aus vielen hundert Bewerbungen wurden 34 Jugendliche aus ganz Europa ausgewählt und als Teil der nationalen Delegationen nach Straßburg entsandt, um zwischen 14. und 16. Oktober an der 27. Session des Kongresses der Gemeinden und Regionen in Europa teilzunehmen. Österreich wurde durch Benedict Grabner, Sprecher der Jungen Grünen Salzburg, vertreten.
BEGEGNUNG AUF AUGENHÖHE
„Ich konnte in Strassburg viele spannende, neue Erfahrungen machen und mich mit politisch engagierten, jungen Menschen aus ganz Europa vernetzen. Am Kongress selber hat mich besonders der wertschätzende und konstruktive Umgang beeindruckt – Fraktionsdenken spielt dort kaum eine Rolle. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass die Delegierten ehrlich interessiert an der Meinung von uns Jugendlichen waren. So konnten wir jungen den ‚erwachsenen‘ Delegierten wirklich auf Augenhöhe begegnen“, berichtet Benedict Grabner.
MIT JUNGEN MENSCHEN REDEN STATT ÜBER SIE
Die Jugenddelegierten aus ganz Europa hatten in Strassburg die Möglichkeit, an allen Plenar- und Ausschusssitzungen sowie allen „side events“ teilzunehmen. In umfangreichen Vor- und Nachbesprechungen bereiteten sich die jungen Delegierte auf die Debatten vor. Zusätzlich zum regulären Programm wurde auch eine eigene „Youth debate“ vorbereitet, in der über die Themen „ Co-Management in der Jugendpartizipation“ und „Zusammenhänge zwischen Jugendarbeitslosigkeit und Bildung“ diskutiert wurde, berichtet Benedict Grabner:
„In dieser Debatte wollten wir gemeinsam mit den Delegierten Wege finden, wie wir auf lokaler und regionaler Ebene eine gleichberechtigte Entscheidungsfindung von PolitikerInnen und jungen Menschen zustande bringen können. Das heißt konkret, dass wir junge Menschen und EntscheidungsträgerInnen an einen Tisch bringen, und so garantieren, dass mit jungen Menschen statt nur über sie gesprochen wird.“
WIE GEHT ES WEITER?
Benedict Grabner hofft jedenfalls auf Fortsetzung des Projekts durch den Kongress der Gemeinden und Regionen in der kommenden 28. Session. Und:
„Natürlich ist es wichtig, jetzt auch auf lokaler und regionaler Ebene über diesen geglückten Versuch aktiver Jugendpartizipation zu berichten und die bereits vor elf Jahren vom Kongress beschlossene „Charta zur Beteiligung von jungen Menschen auf lokaler und regionaler Ebene“ endlich umzusetzen! Dafür werde ich mich einsetzen und dazu auch weiterhin mit der Delegation aus Österreich in Kontakt bleiben, um mich gemeinsam mit ihnen für die Anliegen der Jugend stark zu machen. Erste Überlegungen gibt es bereits.“