AUF DER WESTBAHNSTRECKE DROHT ANGEBOTSKÜRZUNG
"Ich appeliere ans Finanzministerium, weitere Mittel für Verlängerung der Notvergabe umgehend freizugeben!"
„Dass bald die Hälfte der Zugverbindungen zwischen Salzburg und Wien gestrichen wird, ist inakzeptabel“, kritisiert der GRÜNE Verkehrssprecher LAbg. Josef Scheinast. Wie heute bekannt wurde, läuft die im November beschlossene Notvergabe an ÖBB und Westbahn bereits kommenden Montag aus. Eine Nachfolgeregelung scheitert am Widerstand des Finanzministeriums, das keine weiteren Mittel zur Aufrechterhaltung der bestehenden Zugverbindungen zu Verfügung stellt. Die ÖBB haben deswegen bereits angekündigt die Verbindungen um 50 Prozent zu reduzieren.
Platz für Pendler*innen sichern
„Angesichts der aktuellen Ansteckungszahlen ist eine Ausdünnung des Angebotes auf der Westbahnstrecke dramatisch, weil dadurch der Abstand zwischen den Reisenden nicht mehr eingehalten werden kann“, ärgert sich Scheinast. „Es wäre die erste Corona-Maßnahme, die trotz andauernd hoher Zahlen beendet wird und würde ausgerechnet Pendler*innen treffen, die aus beruflichen Gründen unterwegs sind und den Klimaschutz ernst nehmen. Die Bekämpfung der Pandemie darf nicht auf den letzten Metern scheitern“. Die Verlängerung der Notvergabe wurde von der Verkehrsministerin eingeleitet, nun ist der Finanzminister am Zug. Der GRÜN-Abgeordnete appelliert daher: „Bitte geben sie die nötigen Mittel umgehend frei!“