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20.01.2021 Presseaussendung

ENERGIE­WENDE MIT DER KRAFT DER SONNE!

Großaufnahme der Sonne

Für den GRÜNEN Landessprecher Heinrich Schellhorn ist klar: „die Energiewende schaffen wir nur mit der Kraft der Sonne!“ Als ressortzuständiges Regierungsmitglied hat er die Förderungen für Photovoltaikanlagen in dieser Periode bereits um 70 Prozent auf 1,7 Millionen Euro erhöht. In diesem Jahr wird die Förderung nun weiter aufgestockt.

Mit den Mitteln aus dem Impulspaket für die Energiewende stehen 2021 sogar 3 Millionen Euro zur Verfügung und die förderbare PV-Leistung je Anlage wird von 3kW auf 5kW angehoben. „Ende 2019 hatten wir 7.500 PV-Anlagen mit 94 MW Gesamtleistung im Land Salzburg in Betrieb. Die installierte Gesamtleistung sollte 2020 auf 100 bis 110 MW gestiegen sein. Und heuer folgt mit unseren neuen Förderungen ein weiterer großer Ausbauschub“, so Schellhorn.

GRÜNE Unterstützung von Energieministerin Leonore Gewessler

Wichtig ist dabei der neue Schwung auf Bundesebene: „Mit dem eine Million Dächer-Programm oder dem Erneuerbare-Ausbau-Gesetz EAG bringt unsere GRÜNE Klimaministerin Leonore Gewessler österreichweit Bewegung in die Sonnenkraft. Diesen neuen Drive in der PV-Politik, werden wir auch in Salzburg voll und ganz nutzen“, freut sich Schellhorn über die Unterstützung aus Wien. So gibt es beispielsweise derzeit noch kaum Großanlagen in Salzburg. „Das EAG wird hier mit den geplanten Vereinfachungen für Energiegemeinschaften einen Schub bringen. Mein Energieressort wird interessierte Gemeinden und Betriebe dabei unterstützen, möglichst viele solche Großanlagen umzusetzen“, so der GRÜNE LH-Stellvertreter.

Wo sollen die zusätzlichen PV-Anlagen stehen? 

Das Land Salzburg plant bis 2030 auf 100% erneuerbaren Strom umzusteigen. Rund die Hälfte des dafür benötigten GRÜN-Stromes soll aus der Photovoltaik kommen. Um dieses Ziel zu erreichen benötigen wir etwa eine Verfünffachung der PV-Leistung. „Es liegen also noch große Herausforderungen vor uns“, so Schellhorn. Sensibel ist dabei auch die Frage wo die zusätzlichen PV-Anlagen errichtet werden sollen. Heinrich Schellhorn dazu: „Primär sollen vorhandene Dachflächen und bereits versiegelte Flächen wie Parkplätze genutzt werden. Es wird aber auch nicht ohne Freiflächenanlagen gehen. Bei diesen geht es um die Nutzung von minderwertigen Flächen, wie etwa neben der Autobahn oder auf Deponien“. Generell gäbe es noch sehr viel nutzbare Dachflächen. „Bevor es in die Grünfläche geht, sollten die vorhandenen Potentiale genutzt werden“.

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