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29.09.2014 Presseaussendung

ENGL WERKZEUGBAU IN BOZEN: „GEMEINWOHL IST KEIN HEMMSCHUH“

Die Lehnen von übereinandergestapelten Stühlen in Großaufnahme

Der 20-Mitarbeiter-Betrieb inmitten der Bozener Industriezone wirtschaftet nach Prinzipien der Gemeinwohlökonomie.

Der 20-Mitarbeiter-Betrieb inmitten der Bozener Industriezone stellt Sonderformen aus Stahl für Autofabriken her. Fiat ist ein Hauptkunde. Dass sich Firmenchef Johannes Engl zur Gemeinwohlöknomie bekennt, ist umso ungewöhnlicher. „Man kann auch als Exot in der Autoindustrie mit ethischen Kriterien bestehen. Gemeinwohl ist bei unseren Kunden und Lieferanten kein Tabu. Wir gelten als ehrlich und qualitätsbewusst“, meint Engl. So kauft er Stahl nach Möglichkeit direkt vom Werk und nicht mehr bei Händlern. Die Betriebshierarchie ist sehr flach, die Mitbestimmung hoch. Rund 15 Prozent vom Jahresgewinn werden an die Mitarbeiter ausgeschüttet. 2015 will Engl eine erste Gemeinwohl-Bilanz legen. „Ich kann schon jetzt sagen, dass das Betriebsklima außergewöhnlich ist bei uns. Wirtschaftlich ist Gemeinwohl kein Hemmschuh, sondern kann Prosperität begünstigen“, erklärt Johannes Engl.