ENTBÜROKRATISIERUNG: TANZSCHULGESETZ ADÉ!
Schluss mit steinzeitlicher Überregulierung!
Zum Jahreswechsel schwingen Herr und Frau SalzburgerIn gerne das Tanzbein. Wer sie Walzer, Foxtrott und Chachacha unterrichten und wer z.B. Polonaisen choreographieren darf, das war bisher im Salzburger Tanzschulgesetz auf Punkt und Komma geregelt. Dieses soll nun endlich – wie zuvor schon in OÖ, NÖ und Tirol – auf Betreiben der GRÜNEN abgeschafft werden, erklärt der Grüne Wirtschaftssprecher LAbg. Josef Scheinast.
„Es gibt in Salzburg zahlreiche Bereiche, die weit über die Maßen reguliert sind“, betont Scheinast. „Einer dieser Bereiche ist das Tanzwesen.“ Beim strikten Gewerberecht gehe es nicht immer um Sicherheit oder Qualität, sondern oft nur um Gebietsschutz oder um eingesessene Firmen. „Eine Liberalisierung öffnet hingegen den Weg für Talent und Kreativität“, so Scheinast.
Im Zuge der von der Landesregierung für 2016 geplanten Verwaltungsreform „Deregulierung Konkret“ soll das Tanzschulgesetz nun abgeschafft werden. Für den Grünen Scheinast ein Anlass zur Freude: „Endlich können wir wieder ein Stück steinzeitlicher Überreglementierung beenden und der Freude am Tanzen den Weg frei machen.“
In Zukunft wird es möglich sein, dass talentierte, kreative und künstlerisch begabte Menschen ohne die bisherigen massiven Einschränkungen ihr Können und ihr Wissen weitergeben dürfen. Für Salzburg bedeutet das z.B., ein vielfach ausgezeichneter Florian Gschaider das, was er als Turniertänzer gelernt hat und gut kann, auch an tanzbegeisterte Menschen weitervermitteln darf. Bisher war das KönnerInnen seines Schlages nicht gestattet.