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30.04.2026 Breaking News

Ersparnis bei den Heizkosten

Großaufnahme eines Heizungsregulierers

„Wärmepumpe im Altbau? Kannst du vergessen, das klappt nie! Das ist eine reine Stromheizung und deine Heizkosten explodieren.“ So hört man immer wieder auch von Energieberater:innen. Ich habe den „Selbstversuch“ gestartet und bereue absolut nichts!

Ich spare seit dem Einbau der Wärmepumpe nun jedes Jahr ca. 50 Prozent meiner Heizkosten im Vergleich zur alten Ölheizung. Wenn ich auch noch mit einrechnen würde, dass ich einen Teil des Stroms aus meiner PV-Anlage beziehe, wäre die Ersparnis noch um einiges höher.

 

Hier ein Vergleich der Heizkosten für die abgelaufenen Jahre 2024 und 2025.

 

2024

Öl:
Verbrauch(l): 2.200,00

Ölpreis(€/l): 1,07

Kosten(€/Jahr): 2.354,00

Wärmepumpe:

Verbrauch(kWh): 3.196,00

Strompreis(€/kWh): 0,34

Kosten(€/Jahr): 1.086,74

-> 54% Ersparnis

 

2025

Öl:

Verbrauch(l): 2.050,00

Ölpreis(€/l): 1,04

Kosten(€/Jahr): 2.132,00

Wärmepumpe:

Verbrauch(kWh): 3.283,00

Strompreis(€/kWh): 0,28

Kosten(€/Jahr): 919,19

-> 46% Ersparnis

 

Wir haben auch keine Fußbodenheizung, ohne die eine Wärmepumpe laut Energieberater „auf keinen Fall möglich“ sein soll. Lass dir von niemandem einreden, dass in (d)einem Altbau ohne Fußbodenheizung eine Wärmepumpe nicht möglich ist und du bei niedrigen Temperaturen gar frieren müsstest. Das ist falsch. Fakt ist natürlich: Wenn bei deinen Fenstern die kalte Luft reinpfeift und du auch keine Dachgeschossdämmung hast, geht sehr viel Wärme – und damit Geld – verloren. Mit oder ohne Wärmepumpe. Ein gedämmtes Haus heizt sich leichter – mit jeder Heizform.

Horst Gassner

Gemeindevertreter, Sprecher der Grünen Plainfeld

[email protected]
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