WANN STEIGT DIE SALZBURG AG BEIM KLIMAKILLER-KOHLE AUS?
„Wer Kohlekraftwerke in Zeiten der Klimakrise als Geldquelle nutzt, handelt kurzsichtig und unverantwortlich!“
Was die Grünen seit Jahren gefordert haben, wird endlich wahr: Der niederösterreichische Energieversorger EVN wird die Stromerzeugung im Kraftwerk Dürnrohr in der Gemeinde Zwentendorf im Herbst dieses Jahres beenden. Die Salzburger Grünen erneuern nun ihre Forderung, dass die Salzburg AG endlich auch ihre Beteiligung am Gemeinschaft-Steinkohlekraftwerk in Lünen (Deutschland) beenden soll: „Aus Sicht der Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit ist es absolut nicht notwendig, Kohle zur Stromerzeugung zu verwenden. Wir müssen raus aus Kohle und rein in die Erneuerbaren – die Salzburg AG muss ihren Beitrag leisten und Verantwortung übernehmen!“
Kohlekraftwerk als Geldquelle – das ist „zynisch“!
Immer wieder hat die Salzburg AG in der Vergangenheit betont, Kohlekraftwerke in Deutschland als Geldquelle zu nutzen und den Erlös in Salzburg zu investieren. Für die Grünen ist diese Vorgangsweise seit jeher „zynisch“: „Wenn die Salzburg AG an ‚schmutzig‘ erzeugtem Strom aus Steinkohle verdient, ist sie mitverantwortlich am massiven CO2-Ausstoß im großen Stil“, so Scheinast, der betont, dass „Kohlekraftwerke ein Desaster für das Weltklima“ seien. Die Verbrennung von Kohle ist nicht nur die dreckigste Form Energie zu produzieren, sie ist auch der wichtigste Treiber der globalen Erhitzung und für etwa 40 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich.