FESTSPIELHAUS-SANIERUNG MIT NEUEN KULTUR-IMPULSEN BEGLEITEN
Heinrich Schellhorn, Simon Heilig-Hofbauer, Markus Grüner-Musil - Fairpay & neues Probenhaus gefordert
Der GRÜNE Landeskulturreferent LH-Stv. Heinrich Schellhorn begrüßt die heute vorgestellten Pläne zur Sanierung des Festspielhauses
„Diese langfristige Großinvestition ist ein Meilenstein für den Kulturstandort Salzburg, die ich von Herzen unterstütze“, so Schellhorn. Für ihn ist aber auch klar, dass damit andere Kultureinrichtungen und insbesondere die freie Szene nicht ausgehungert werden dürfen. Im Gegenzug müsse auch dort weiter investiert werden: „Neben den wichtigen Investitionen in bestehende Strukturen braucht es auch neue Impulse um für die nächsten Generationen der Kunst und Kultur gute Arbeitsbedingungen zu schaffen.“
Heilig-Hofbauer: Fair Pay weiter vorantreiben
Der GRÜNE Kultursprecher im Salzburger Landtag, Simon Heilig-Hofbauer, fordert das Thema Fair Pay weiter voranzutreiben. „Kulturarbeit ist Arbeit und Kulturarbeit verdient fair pay“. Für die freie Szene sei wichtig zu sehen, dass auch hier etwas weiter geht: „Es darf nicht nur bei Infrastruktur-Investitionen für große Häuser bleiben, es müssen nun auch beim Thema faire Bezahlung weitere Schritte – zusammen von Bund, Land und Gemeinden – gemacht werden“, so der GRÜN-Abgeordnete.
Grüner-Musil: Freies Produktions- und Probenhaus für die Stadt
Aber auch in der freien Szene sind noch weitere Infrastruktur-Investitionen notwendig. Markus Grüner-Musil, Kultursprecher der Bürgerliste, geht davon aus, dass mit den Festspiel-Investitionen auch das Projekt eines freien Produktions- und Probenhauses in der Stadt Salzburg wieder in Schwung kommt: „Ein solches Produktions- und Probenhaus ist seit Jahren dringend notwendig. Das Kreativzentrum Rauchmühle wäre so ein Projekt gewesen, wurde aber leider im letzten nach Jahren intensiver Vorarbeit ersatzlos gestrichen“, streicht Grüner-Musil den Bedarf hervor. „Die Grünen in Stadt und Land Salzburg drängen daher vehement auf Investitionen in die regionale Produktions- und Proben Infrastruktur. Diese hat für uns gleichberechtigten Stellenwert wie die notwendigen Investitionen für die Festspielhäuser“, so Grüner-Musil abschließend.