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21.12.2012 Presseaussendung

GRÜNE HINTERFRAGEN ROLLE DER DEUTSCHEN BANK

Hochhäuser von untern fotografiert

LAbg. Astrid ​Rössler hat keinerlei Vertrauen „in das System Deutsche Bank“ und will diese von den Aufklärungsarbeiten ferngehalten sehen.

„Solange die Deutsche Bank in Person eines ehemaligen Mitarbeiters an zentraler Stelle der Aufklärungsarbeiten tätig ist, „besteht die massive Gefahr, dass hier nicht aufgeklärt sondern vernebelt wird“, meint LAbg. Astrid Rössler, die Landessprecherin der GRÜNEN, zur derzeitigen personellen Besetzung in der Finanzabteilung. ​Rössler hat keinerlei Vertrauen „in das System Deutsche Bank“ und will diese von den Aufklärungsarbeiten ferngehalten sehen: „Dieser Mitarbeiter ist sofort aus der Abteilung zu entfernen. Da gehören ausschließlich unabhängige Experten hin.“

Wie erst seit kurzem bekannt wurde, ist Harald K. seit 1. Oktober 2012 in der Finanzabteilung beschäftigt, wo er den undurchsichtigen Finanzgeschäften des Landes nachspüren soll. „Wie mittlerweile auch bekannt wurde, war dieser Mitarbeiter zuvor bei der Deutschen Bank beschäftigt und in dieser Funktion auch in Geschäfte des Landes involviert. Das Land Salzburg und die Deutsche Bank haben in diesem Finanzskandal aber durchaus unterschiedliche Interessen. Ich frage mich, wem die Loyalität von Herrn K. gelten wird: dem alten oder dem neuen Dienstgeber?“ so Rössler. Verschärft stellt sich diese Problematik für die Grüne Abgeordnete dadurch dar, dass Harald K. Medienberichten zufolge nur einen Neun-Monats-Vertrag beim Land hat.

„Wer die Gerichtsverfahren verfolgt, in welche die Deutsche Bank mittlerweile weltweit verwickelt ist, wird mit diesem Institut kaum Begriffe wie Ehrlichkeit und Sauberkeit verbinden. Der Gedanke, dass diese Bank über einen ihrer Mitarbeiter Zugang zu Unterlagen hat, die möglicherweise für die Bank von Nachteil wären, ist alles andere als beruhigend“, erklärt die GRÜN-Abgeordnete. Ihre Forderung: „Diese Person gehört von allen Unterlagen ferngehalten und zwar noch heute!“​