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19.10.2026 Presseaussendung

Fischsterben/Käferheimer Mühlbach: GRÜNE fordern Aufklärung

"Ein Fischsterben in diesem Ausmaß darf nicht folgenlos bleiben."
Martina Berthold

Fassungslos reagiert die GRÜNE Klubobfrau Martina Berthold auf das massive Fischsterben im Käferheimer Mühlbach in Wals-Siezenheim. Bei der Trockenlegung des Baches sollen tausende Fische und zahlreiche Krebse verendet sein. „Es macht mich traurig, mitanzusehen, wie Tausende Tiere sinnlos sterben müssen. Gerade nach diesem extremen Hitzesommer stehen unsere Fischbestände unter massivem Druck. Da ist jeder weitere Verlust besonders bitter“, so Berthold.

Sie bedankt sich bei den beiden Anrainerinnen, die tagelang versucht haben, möglichst viele Fische und Krebse zu retten: „Es ist beeindruckend, mit welchem Einsatz sich diese beiden Frauen für die Tiere starkgemacht haben. Aber es kann nicht die Aufgabe von Privatpersonen sein, bei einer geplanten Bachabkehr, Tiere vor dem qualvollen Verenden zu retten. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten und wirksame Schutzmaßnahmen.“

Deswegen wollen die GRÜNEN mithilfe einer Landtagsanfrage in Erfahrung bringen, wie viele Tiere verendet sind, welche Schutzmaßnahmen getroffen wurden und wie es zu diesem massiven Fischsterben kommen konnte. „Vor allem aber interessiert uns, welche Konsequenzen das Land zieht, damit sich so eine Katastrophe nicht wiederholt. Ein Fischsterben in diesem Ausmaß darf nicht folgenlos bleiben“, so Berthold abschließend.