FLÜCHTLINGSHILFE AM BAHNHOF: SALZBURG HÄLT ZUSAMMEN!
„Salzburgs freiwillige Helferinnen und Helfer zeigten beeindruckende Hilfsbereitschaft!“ – Engagement von LR Berthold geht „weit über politische Ressortzuständigkeit hinaus“
Die vergangene Nacht hat für LAbg. Cyriak Schwaighofer, Klubchef der GRÜNEN im Landtag, vor allem eines gezeigt: „Die Salzburgerinnen und Salzburger haben eine beeindruckende Hilfsbereitschaft gezeigt. In einer Situation, die niemand voraussehen oder gar planen hätte können, hat das spontane Zusammenspiel zwischen Organisationen und Zivilgesellschaft ausgezeichnet funktioniert, das verdient Respekt, auf diese Leistungsschau der Hilfe kann Salzburg stolz sein.“
Größte Anerkennung zollt Schwaighofer den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die die vergangene Nacht am Bahnhof verbracht haben, um die durchreisenden Flüchtlinge mit Wasser, Obst, Babynahrung und vielem mehr zu versorgen. Dass sich Landesrätin Martina Berthold in der Nacht persönlich am Bahnhof um die Koordinierung der Hilfe gekümmert und auch tatkräftig selbst angepackt hat, zeuge zudem von einem Engagement und einer politischen Arbeit im Sinne der Mitmenschlichkeit, die weit über die Ressortpflichten hinausgehen.
Mit der auch von Medien immer wieder vorgebrachten Kritik an offiziellen Stellen – egal ob an Bund oder Land – vermag der GRÜNEN-Chef denn auch nichts anzufangen: „Für solche Ausnahmesituationen gibt es keine fertigen Ablaufpläne in der Schublade.“ Salzburg hatte es in der vergangenen Nacht mit einer von Zug zu Zug steigenden Zahl an Flüchtlingen zu tun, die aufgrund unvorhersehbarer Entwicklungen in Ungarn von Wien nach München wollten. Der erste Zug wurde noch von einer Handvoll Freiwilliger versorgt, danach entwickelte sich – ganz ohne beamtete Vorgaben! – die Zahl der Helferinnen und Helfer parallel zur Zahl der Flüchtlinge. „Im Grund war diese Nacht ein phantastisches Zeichen für die Hilfsbereitschaft und Leistungsfähigkeit unserer Gesellschaft. Das ist kein Grund für Kritik und schon gar keiner, um politisches Kleingeld zu sammeln. Diese Nacht war vielmehr ein Grund zum Freuen darüber, dass so viele Menschen bereit sind zu helfen“, so Schwaighofer.