FLUSSLANDSCHAFT DARF KRAFTWERK NICHT ZUM OPFER FALLEN
Das geplante Salzach-Wasserkraftwerk "Stegenwald" ist ein Schritt in die energiepolitisch völlig falsche Richtung
Unter dem Deckmantel „Klimaschutz“ und versehen mit dem Öko-Mäntelchen der „sauberen Wasserkraft“ wird in Stegenwald dem letzten Rest unberührter Flusslandschaft im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abgegraben.
Ohne dass damit unser Energieproblem gelöst wird, sondern aus purer Geschäftemacherei wird ein Naturjuwel zerstört.
Das geplante Salzach-Wasserkraftwerk „Stegenwald“ ist ein Schritt in die energiepolitisch völlig falsche Richtung: Kraftwerke wie dieses sind nur deshalb nötig, weil die Regierung praktisch keinerlei Anstrengungen unternimmt, Energie effizienter und sparsamer einzusetzen. Weil die Energiekonzerne ihr Geschäft mit steigenden Verbrauchszahlen machen und die Regierungspolitik dem nichts entgegensetzt, müssen Flusslandschaften Betonmauern weichen.