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26.08.2016 Presseaussendung

FPÖ WILL RECHTE DER ARBEITNEHMER*-INNEN BESCHNEIDEN

Wer gegen Kollektivverträge ist, fördert Lohn- und Sozialdumping

Die Kraft von Kollektivverträgen muss gestärkt werden“, meint Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen: „Der nun bekannt gewordene Kampf der FPÖ gegen Kollektivverträge ist ein Kampf gegen ArbeitnehmerInnen. Wer ArbeitnehmerInnenrechte schwächt und beschneidet, fördert Lohn- und Sozialdumping.“

 

„Österreich ist mit dem dreigliedrigen System der Absicherung von ArbeitnehmerInnenrechten – Gesetz, Kollektivvertrag und Betriebsvereinbarung – bisher in vielerlei Hinsicht weit besser gefahren, als fast alle anderen europäischen Länder“, sagt Schatz. Dort, wo es keinen ausreichenden Schutz gibt, brauchen wir Verbesserungen wie etwa einen an die Entwicklung der Kollektivverträge gekoppelten gesetzlichen Mindestlohn und eine Demokratisierung des Arbeitsrechts.

 

„Es spricht Bände über die Absichten der FPÖ, dass sie Kollektivverträge schwächen möchte. Die selbsternannte angebliche Partei des kleinen Mannes will den Schutz der ArbeitnehmerInnen verringern und die einzelnen ArbeitnehmerInnen rechtlich isolieren. Das ist nicht nur gegen das Interesse der ArbeitnehmerInnen gerichtet, sondern widerspricht auch den Interessen moderner, partnerschaftlicher Betriebsführung.“