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19.03.2017 Presseaussendung

FRAUEN WOLLEN UND SOLLEN AKTIV MITGESTALTEN

Die Grünen Mattsee - Diskussionsabend frauen.freundliche.gemeinde in Mattsee war großer Erfolg.

Das Netzwerk frauen.mattsee. setzt sich aus Frauen verschiedener Parteien und Organisationen zusammen und organisiert jedes Jahr zum Weltfrauentag eine Veranstaltung von Frauen für Frauen.

 

Dieses Jahr hatten die Grünen Frauen die Hauptorganisation über und freuten sich mit den anderen Organisatorinnen, dass rund 50 Gäste, darunter auch drei Männer, waren gekommen.

 

„Gemeinsam etwas gegen die Abwanderung junger Frauen aus ländlichen Gemeinden tun, Ideen entwickeln, wie eine frauenfreundliche Gemeinde aussehen könnte, erfahren, was Frauen in einer und von einer Gemeinde benötigen, um sich gut selbstverwirklichen zu können, das war das erklärte Ziel dieser Veranstaltung“, meint Christine Schöchl, Vorsitzende der Grünen Mattsee.

 

Als Referentinnen konnte das Netzwerk frauen.mattsee zwei sehr engagierte Politikerinnen gewinnen: Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler und Stuhlfeldens Bürgermeisterin Sonja Ottenbacher!

 

„Mit der Abwanderung von vor allem jungen Frauen muss sich die Politik auseinandersetzen und dafür Sorge tragen, dass die beruflichen Chancen und die persönliche Entfaltung am Land gestärkt werden. Gerade in der Raumordnung lässt sich vieles so planen, dass Frauen sich in ihrer Gemeinde wohlfühlen: Flexible und qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsmöglichkeiten, ein gutdurchdachtes Mobilitätskonzept, leistbarer Wohnraum, kurze Wege für den täglichen Bedarf etwa zum Einkaufen oder zum Arzt sind nur einige Voraussetzungen, die geschaffen werden müssen, um das Leben für junge Frauen im ländlichen Raum attraktiv zu gestalten“, betonte Landesvize Rössler in ihrem Vortrag.

Sonja Ottenbacher bekräftigte, wie wichtig es sei, dass Frauen in den Gemeinden aktiv mitarbeiten und mitgestalten: “Frauen müssen Gehör finden und ihre Anliegen müssen ernst genommen werden. Vor allem aber glaube ich, dass wir als Gemeinde keinesfalls vorgeben sollten, was sie zu brauchen hätten. Gerade deshalb sind Frauen, die in politischen Entscheidungsgremien mitarbeiten, ein unverzichtbarer Bestandteil für eine gute Zukunft.“

 

Einig waren sich die anwesenden Frauen, dass es von großer Wichtigkeit ist, dass Frauen besser zusammenarbeiten und dass die Entscheidungen nicht allein den Männern überlassen werden darf. Hier wäre eine noch bessere Zusammenarbeit der Frauen aus allen Parteien, Vereinen und Organisationen wünschenswert. So könnten noch mehr Frauen dazu ermutigt werden, sich in ihrer Gemeinde politisch oder ehrenamtlich zu engagieren und einzubringen.

 

Gemeinsam etwas erreichen, das gilt nicht nur auf Gemeindeebene, sondern auch in der Arbeitswelt. Ein gutes Netzwerk dient als Basis für gegenseitige Unterstützung. Aus diesem Grund hatten selbständige Frauen aus der Region die Möglichkeit sich und ihre Geschäftsidee am Rande der Veranstaltung zu präsentieren. Insgesamt 12 Frauen hatten dieses Angebot wahrgenommen und ihre Produkte und Infomaterialien in einem Netzwerkforum ausgestellt. Dies kam bei Austellerinnen und Besucherinnen gleichermaßen gut an und wurde von allen ausgiebig genutzt.

 

Beim abschließenden Buffet, welches die Mattseer Bäuerinnen mit viel Liebe organisiert hatten, wurde noch kräftig weiter diskutiert.

 

Dieser Diskussionsabend ist letztlich der beste Beweis dafür, was Frauen erreichen und auf die Beine stellen können, wenn sie sich zusammentun.

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