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14.05.2014 Presseaussendung

FRAUENHÄUSER: SICHERHEITSNETZ FÜR FRAUEN IST INTAKT!

Frauensprecherin LAbg. Barbara Sieberth: „Eine Frau, die von Gewalt betroffen ist, wird in Salzburg auf jeden Fall Schutz und Unterstützung vorfinden!“

„Eine Frau, die von Gewalt betroffen ist und Schutz und Sicherheit benötigt, wird diesen in Salzburg vorfinden“, das stellt Frauensprecherin LAbg. Barbara Sieberth im Zuge der Debatte über die finanzielle Absicherung der Salzburger Frauenhäuser im heutigen Landtagsausschuss fest. Das Angebot an Frauenhäusern im Bundesland sei ausreichend, das hätten Gespräche mit ExpertInnen ergeben. Darüber hinaus gibt es mehrere weitere Anlaufstellen für Gewaltopfer.

 

So verfügt Salzburg über ein Gewaltschutzzentrum, dessen Arbeit als sehr wichtig einzuschätzen ist. Auch andere Einrichtungen übernehmen die Betreuung und Beratung von weiblichen Gewaltopfern.

„Das Netz für bedrohte Frauen in Salzburg ist intakt“, so Sieberth. „In diesem Zusammenhang ist es mir besonders wichtig festzuhalten, dass von Gewalt betroffene Frauen NIEMALS zum Gewaltschutztäter zurückgeschickt werden. Auch das konnten uns die ExpertInnen in der heutigen Ausschussdebatte bestätigen.“

 

Ein besonders effektives Instrument zum Schutz von Frauen stellt die Wegweisung bzw. das Betretungsverbot für prügelnde Partner dar. „Das bedeutet im Klartext: Wer schlägt, muss gehen!“, so Sieberth. Polizei und Gerichte können für diese Schutzmaßnahmen sorgen. Das Wegweisungsrecht kommt in Salzburg nach Wien am häufigsten zum Einsatz. „Ich heiße es gut, dass die Salzburger Polizei dieses Mittel sehr bewusst einsetzt. Man könnte es aber durchaus noch stärker nutzen und so auch die Frauenhäuser entlasten.“

 

LAbg. Sieberth ist es auch wichtig festzustellen, dass „Frauenhäuser Gewaltbereitschaft natürlich nicht reduzieren können. Was es hier braucht, ist vor allem Prävention und Sensibilisierung, aber auch verstärkte Arbeit mit gewaltbereiten Buben und Männern ist nötig“. Ein entsprechender Antrag auf rasche Umsetzung der Maßnahmen des ressortübergreifenden Präventions-Masterplans „Gegen häusliche Gewalt“ wurde heute mit den Stimmen von GRÜNEN, ÖVP, SPÖ und TSS mehrheitlich angenommen. Außerdem beschlossen wurde die Weiterführung der mehrjährigen finanziellen Absicherung der Frauenhäuser.