GABRIELS GARTEN: DIE NATUR ALS ORT DES LERNENS
Sehen, hören, riechen, schmecken und tasten: In Gabriels Garten können Menschen mit allen Sinnen die Einmaligkeit und Vielfalt der Natur bewundern und nebenbei Wissenswertes über die Umwelt erfahren.
Die Initiatorin von Gabriels Garten, Nadja Lobner, hatte eine Idee: Sie wollte Gartenanlagen schaffen, um diese als Lernorte für ausgegrenzte Menschen, Menschen mit Fluchthintergrund und/oder Traumatisierung, Menschen mit Behinderung oder Armutshintergrund zu nutzen. Diese Idee hat sie nun gemeinsam mit ihrem Team in die Tat umgesetzt.
EIN ORT DES LERNENS UND DER NATUR
„Gabriels Garten soll ein Ort sein, an dem der Mensch Verantwortung übernehmen und als Gestalter wirken kann, wo etwas gelingt, gedeiht, Erfolg sichtbar wird – und wo Probleme zumindest vorübergehend ob der Frage, welcher Dünger sich für Rosen eignet und ob der Freude, dass diese auch tatsächlich blühen, ihre Dringlichkeit verlieren“, sagt Nadja Lobner, die Gründerin von Gabriels Garten.
Das Projekt läuft in der Zeit zwischen 2014 und 2015. Konkret angeboten werden die Kurse „Deutsch begreifen“ (Deutschunterricht für Flüchtlinge in Garten und Wald in der Stadt Salzburg sowie Koordination der Pflege und Betreuung des dafür notwendigen „Stadteilgartenküchenbeet“ im Stadtteilgarten Itzling) sowie „Familienselbstversorgerbeet im Stadteilgarten Liefering“, bei dem Flüchtlinge neben dem Spracherwerb bei der Pflege der Beete helfen und Gemüse für den Eigenbedarf anbauen.