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07.02.2014 Presseaussendung

GRÜNE VERSPRECHEN „ÄUSSERST SPARSAMEN WAHLKAMPF"

Bild mit Figuren: Im Vordergrund rechts ein gelbes Sparschwein mit Sonnenbrille. Auf dem Sprarschwein steht ein blaues Männchen und wirft ein 2-Euro-Geldstück hinein. Hinter dem Schwein stehen weitere Männchen (blau, gelb, rot blau ..), die einander 2-Euro-Stücke reichen Stücke

Präsentation der Gemeindewahlkampagne mit Landessprecherin LHStv. Rössler und Geschäftsführer Hemetsberger

Bei den Gemeindewahlen am 9. März stellen sich in 37 Gemeinden GRÜNE oder GRÜN-nahe Listen, das sind um 50 Prozent mehr als bei den Wahlen 2009. „Wir nehmen derzeit eine starke Aufbruchsstimmung wahr. Der Zustrom an Menschen, die sich bei uns engagieren möchten, spiegelt für mich wieder, wie sehr sich die Leute eine Politik wünschen, in der Probleme klar angesprochen und trotzdem konstruktiv gearbeitet wird“, sagte LHStv. Astrid Rössler, die Landessprecherin der GRÜNEN, bei einem Pressegespräch anlässlich der Präsentation der Grünen Gemeindewahl-Kampagne.

 

Keine einzige der bestehenden Gruppen habe aufgehört, vielmehr seien diese gewachsen und neue hinzugekommen, so Rössler, die als wesentlichen Ansporn für das gestiegene Interesse an politischem Engagement zum einen die Regierungsbeteiligung auf Landesebene, aber auch die inhaltliche Positionierung der GRÜNEN sieht. Dass einer der Slogans „Saubere Politik, sauberes Dahoam“ laute, sei kein Zufall: „Wir haben das Wort Heimat bewusst in die Kampagne hereingenommen. Das, wofür wir kämpfen, was wir schützen, ist unsere Identität, und die ist für uns stark verknüpft mit dem Bild einer weltoffenen Stadt, einem weltoffenen Land. Wir stehen für eine Politik, die sich zu den Herausforderungen bekennt, die auf uns bei der Integration, beim Wohnen, bei Fragen der Bildung und Chancengleichheit zukommen“, betont Rössler.

 

Die Landessprecherin gab sich „extrem zuversichtlich“, dass die GRÜNEN bei den Wahlen ein gutes Ergebnis erzielen werden. Ein Ergebnis, das im übrigen mit finanziell überschaubaren Mitteln zustandekommen soll: „Es wird ein äußerst sparsamer Wahlkampf werden“, verspricht Landesgeschäftsführer Rudi Hemetsberger. Insgesamt stünden für den Wahlkampf in den Landgemeinden 160.000 Euro zur Verfügung, um dort rund 270.000 potenzielle WählerInnen zu erreichen.

 

Lediglich 10 Prozent des Wahlkampfbudgets – etwa 17.000 Euro – fließen in Plakate. Die dafür aufgewendeten 17.000 Euro stellen für den Geschäftsführer zwar einen geringen, aber dennoch unverzichtbaren Betrag dar: „Plakate sind die kostengünstige Möglichkeit, die Leute über eine Kandidatur zu informieren. Wer behauptet, ein Plakatverbot würde Wahlkämpfe billiger machen, hält die Menschen am politischen Schmäh. Wirklich sparsam werden Wahlkämpfe erst, wenn sich alle antretenden Gruppen über eine rigorose Beschränkung der Wahlkampfkosten einigen“, betont Hemetsberger.