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03.11.2015 Presseaussendung

GEPLANTE BILDUNGSREFORM IST THEMA DER AKTUELLEN STUNDE

Eine Kindergartenpädagogin sitzt vor einer Gruppe von Kindern und erzählt ihnen eine Geschichte

Bildungssprecher LAbg. Hofbauer fordert eine Schulverwaltungsreform: „Das Geld soll dorthin fließen, wo es wirklich gebraucht wird: im Klassenzimmer.“

Über die von der Bundesregierung angekündigte Bildungsreform und was Salzburg dazu beitragen kann – darüber wird morgen, Mittwoch, der Salzburger Landtag auf Antrag der GRÜNEN diskutieren. „Der Stillstand in der österreichischen Bildungspolitik muss endlich ein Ende haben“, fordert der GRÜNE Bildungssprecher LAbg. Simon Hofbauer. „Ich hoffe wirklich, dass die angekündigte Bildungsreform von SPÖ und ÖVP das Wort Reform tatsächlich verdient und nicht wieder nur zum Reförmchen verkommt.“ Denn Österreich habe im internationalen Vergleich schon jetzt Nachholbedarf im Bildungsbereich. Jede weitere Verzögerung würde dazu führen, dass die Zukunftschancen tausender Kinder und Jugendlicher verspielt werden.

 

Schluss mit dem bürokratischen Hürdenlauf

Der Grüne Bildungssprecher fordert daher unter anderem ein „Ende des bürokratischen Hürdenlaufes, damit das Geld endlich dort hinfließen kann, wo es wirklich gebraucht wird: im Klassenzimmer.“ Dabei sieht er wesentlichen Reformbedarf bei der Schulverwaltung. Das jetzige Verwaltungssystem sei über die Maßen bürokratisch und entsprechend teuer. „Verbesserungen sind im Grund ganz einfach zu machen. Man muss sich nur endlich trauen, diese anzupacken“, so Hofbauer, der ein Beispiel nennt: „Geben wir den Schulen Personal-, Verwaltungs- und Finanzautonomie und sparen wir uns beispielsweise drei Formulare und Bewilligungen, die alleine jeder Schulausflug braucht.“

 

Gerade im Bereich der Schulverwaltung hat Salzburg in den vergangenen zweieinhalb Jahre bereits einige Verbesserungen auf den Weg gebracht, erklärt Hofbauer. Als Beispiele nennt er die Entpolitisierung und Objektivierung der SchulleiterInnenbestellung und die Abschaffung des Postens des stellvertretenden Landesschulratspräsidenten. „Das waren erste erfreuliche Schritte in die richtige Richtung. Die Abschaffung des kostspieligen Landesschulrats-Vizepräsidenten wird mittlerweile bundesweit diskutiert“, betont Hofbauer. „Diesen Weg müssen wir jetzt konsequent weitergehen. Es gibt noch viel zu tun.“

Simon Heilig-Hofbauer

Klubobfrau-Stellvertreter, Landtagsabgeordneter

[email protected]
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